2005-01-22-1

Dreifach ausgezeichnet

Edward Hopper weckt den Künstler in dir und dir und dir!

Viel Beachtung fand das Kunstprojekt „Edward Hopper“, das die Klasse 5A auf Anregung ihrer Klassen-, Deutsch- und Kunstlehrerin Frau Meessen in den letzten Wochen durchführte. Die Klasse malte Kunstwerke Hoppers nach, dichtete in Form von „Elfchen“ oder unter Verwendung der Schneeball-Versform ihre Gedanken zu bestimmten Gemälden Hoppers, besuchte die Edward-Hopper-Ausstellung im Museum Ludwig in Köln, nahm am diesbezüglichen Jugendschreibwettbewerb des Museums teil und stellte die Ergebnisse ihres Projektes am Tag der offenen Tür Anfang Januar in der Realschule Am Stadtpark aus. Der Kölner Stadtanzeiger berichtete ausführlich – insbesondere auch über die drei Preisträger des Schreibwettbewerbs Tino Cvitan, Christopher Meeth und Ebru Sarikava. Damit wurde das Kunstprojekt der Klasse 5A gleich dreifach ausgezeichnet. Wir freuen uns als Schulgemeinde mit und gratulieren sehr, sehr herzlich!

2005-01-10-1

Einladung zu Aufführungen der Theater AG der Realschule Am Stadtpark

Wer erstach den armen Henry?
oder: Vom Misslingen einer Theateraufführung

Eine Einladung von E. Meessen
im Namen der Theater AG

Unser neues Stück heißt: „Wer erstach den armen Henry?“ und wurde ursprünglich von Michael Green geschrieben. Ich sage bewusst „ursprünglich“, denn die Schauspieler und unsere Regisseurin (wenn man die denn so nennen kann) haben das Stück bis zur Unkenntlichkeit … nun ja, entstellt.

Es beginnt alles mit einer Leiche im Wohnzimmer! Das kennt man ja aus unzähligen Fernsehkrimis. Die Protagonisten wissen natürlich von nichts. Auch normal.


Der Inspektor gibt sich große Mühe dem Täter auf die Spur zu kommen, jedoch leider …. mit wenig Erfolg! Allerdings ist er auch häufiger mit den Damen beschäftigt.

Alle Beteiligten geben ihr Bestes, aber manchmal reicht das eben nicht aus und nur durch das häufige Nachpudern der „Schauspieler“ durch die Maskenbildnerin, die übrigens auch für Musik und Beleuchtung zuständig ist, ändert sich auch nichts, aber auch gar nichts an der schlechten Qualität dessen, was Ihnen an diesem Theaterabend geboten wird. Das liegt … nun, man muss es wirklich deutlich sagen, das liegt daran, dass alle Beteiligten so richtig schlechte Schauspieler sind. Die drei „Grazien“, die sind im falschen Film! (pardon: im falschen Stück): Henriette ist in Gedanken noch bei der Liebestragödie des vergangen Abends. Mrs. Darcy „spielt“ ihre Rolle, ja, sie spielt sie, aber auf Kommando, man kann sie an- und ausstellen und Pauline. Pauline möchte viel lieber auf einer ganz anderen Bühne stehen. Das möchten übrigens alle drei. Bei jeder Aufführung hoffen Sie, endlich entdeckt zu werden. Bisher logischerweise ohne Erfolg!

Die Köchin ist nicht nur völlig übermüdet, ihr Part ödet  sie förmlich an  und der Schauspieler, der den Mr. Darcy spielen soll, hat Mühe seinen  Text mit der Schrittfolge zu kombinieren. Ab und zu geht sein schauspielerisches Talent mit ihm durch, aber eben leider nur ab und zu! Außerdem hasst er den Inspektor.   Keine   besonders   gute   Voraussetzung   für    eine   gelungen Aufführung.

Der Inspektor jedoch gibt sich, wie gesagt, größte Mühe. Er befragt also alle Beteiligten gewissenhaft, besonders die Damen ! und probiert auch beim Butler sein Glück. Doch der Butler versucht das  Nichtkönnen  seiner Mitspieler auszugleichen und wird folglich zum „dramaturgischen Highlight“ des Abends! Er ist nicht zu stoppen und nicht nur das  Mobiliar  muss  darunter leiden. Man wird sehen. Nun, wen haben wir vergessen? Ach ja, den Major. Er gehört eigentlich ins Bett… mit der Erkältung, aber Sie wissen ja, ein guter Schauspieler spielt mit dem Kopf unterm Arm. Ok. Jetzt fehlt eigentlich nur noch der Sergant. Aber, der ist immer zu spät. Wird schon noch kommen.

Ja, zum Schluss also nun noch die wichtigste Person, die Souffleuse, Sie wissen schon, die, die weiterhilft, wenn‘ s nicht mehr weitergeht … und das…. wird bei diesem Stück öfter passieren. Aber keine Angst!!!! Sie behält den Überblick.

Nach ca. einer Stunde, die mit grässlichen Musik- und Tanzeinlagen noch unnötig verlängert wird, werden dann alle froh sein, dass es endlich vorbei ist. Wer dafür am 25.02.2005 noch Eintritt zahlt, ist selber schuld!!

2004-06-19-1

Theater AG überzeugt Publikum und Presse

Wolken“ oder „Der kurze Weg in die Unfreiheit“

Voll des Lobes äußert sich nicht nur die Presse (siehe Artikel unten) über die Leistungen unserer Theater AG, die unter Leitung und Bearbeitung von Evelyn Messen das Stück „Wolken oder der kurze Weg in die Unfreiheit“ von Ramon Pierson auf die Bretter des diesjährigen Schülertheater-
festivals der Stadt Leverkusen bringt. (Hier geht’s zum Leporello)

Kein Wunder, dass die Vorstellungen am 21. und 22. Juni um 20:00 Uhr in der Realschule Am Stadtpark bereits ausverkauft sind.

2004-02-27-1

Ausstellungseröffnung

Zeitreise –
Die große Ausstellung über die Geschichte unserer Schule

Die Ausstellung „ Zeitreise – unsere Schule im Wandel – “ wurde von Schülerinnen und Schülern der 9. und 10. Klasse in zweijähriger Arbeit in der „Zeitreise-AG“ unter Leitung ihrer Lehrerin Evelyn Meessen unterstützt von Konrektorin Beate Schmitt gestaltet.

Die Schülerinnen und Schüler recherchierten im Schularchiv, im Archiv der Stadt Leverkusen, in alten Zeitschriften und Büchern, befragten Zeitzeugen und Mitarbeiter vom Fachbereich Denkmalschutz in Leverkusen. Die Ergebnisse wurden getippt, gedruckt, gesammelt, chronologisch geordnet und auf Plakatpapier aufgeklebt, um dann in den letzten Wochen vor der Ausstellungseröffnung auf zahlreichen Stellwänden in chronologischer Reihenfolge  angebracht zu werden. Die vielen Fotografien und schriftliche Quellen reichen von der Gründung der Schule im Jahr 1913 bis in die Gegenwart. Die Stellwände wurden in unserer Pausenhalle aufgestellt, um im März 2004 der Schulgemeinschaft und der Öffentlichkeit zugänglich zu sein. Eröffnet wurde die „Zeitreise“ am 27.02.2004.

Einige Besucherinnen und Besucher sieht man auf Stelltafel 0 und 1. Ganz unten finden sich Beiträge aus dem in der Ausstellung ausgelegten Gästebuch. In erster Linie dokumentieren diese beiden Stellwände jedoch die Arbeit der AG und ihrer Helfer.

Die farbigen Randleisten der verkleinerten Ansicht aller Stellwände von 2 bis 71 helfen bei der Orientierung in der Historie unserer Schule. Von Nr. 72 bis 81 geht es jedoch explizit um weitere Gebäude, die der Architekt unsere Schule – Wilhelm Fähler –  in Leverkusen geplant hat.

Auf der letzten Ansicht sieht man einige Teilnehmerinnen und Teilnehmer der „Zeitreise-AG“ bei einer historischen Schulführung. So gewinnt man also in dieser Ausstellung nicht nur einen Überblick über die 91jährige Geschichte der Schule, sondern erfährt ebenso etwas über die Stadt und ihren wohl berühmtesten Architekten.

>>> Förderantrag Denkmal aktiv

>>> Ankündigungen

>>> Zur Eröffnungsrede des Schulleiters Bruno Bermes

>>> Zur Einweihung des Fähler-Baus des CD-Realgymnasiums

>>> Zu den Gäste-Reaktionen

2003-06-02-1

Iphigenie Königskind

Bilder der von der Probe am 07.11.2002:

Bilder von der Vorstellung bei „Lev liest“ am 29.04.2003 in der Stadtbibliothek:

Die Theater-AG erhielt eine Urkunde und einen Preis
(bitte anklicken, um das zweiseitige Dokument zu sehen!):

2003-05-03-1

Schulübergreifendes Projekt

Am 02.05.2003 trugen 22 Schüler/innen der Klassen 5, 7, 9 und 10 unserer Schule, darunter 18 Schüler des Fachs „Praktische Philosophie“, fünf Strophen des Songs „We shall overcome“ in den folgenden 17 verschiedenen Sprachen vor: englisch, italienisch, türkisch, russisch, albanisch, tamilisch, niederländisch, bosnisch, rumänisch, arabisch, pakistanisch, kurdisch, indisch, polnisch, thailändisch, afghanisch, deutsch. Die Schüler waren sehr motiviert, übersetzten den Text zuvor allein oder mit Hilfe ihrer Eltern und schrieben ihn auf die Schiffchen. Aus aktuellem Anlass haben die Zehntklässler vorgeschlagen, den Originaltext aus Strophe 4 „black and white together“ umzuwandeln in „all Nations together“.

Bilder bitte anklicken, um sie zu vergrößern:

2002-12-20-1

Fünftklässler arbeiten an spannendem Projekt im Fach Praktische Philosophie

Das Hemd des glücklichen Menschen

Im Verlauf der Unterrichtsreihe „Glücklichsein als Ziel menschlichen Lebens“ schrieben die Schü­ler/innen der 5. Klassen in „Praktische Philosophie“ (zwei Kurse) ein eigenes kleines Theaterstück, lernten die Texte auswendig, studierten „ihre“ Szene ein und führten sie auf.

So konnten innerhalb von 8 Unterrichtsstunden alle Schüler/innen des Kurses schreiben, sprechen, malen, spielen und präsentieren.

Wir freuen uns sehr, >> hier << einen Einblick in das bereichernde Pro­jekt geben zu können.

2002-07-01-1

Kinder erleben moderne Kunst

Ausstellung: Janusia und Tütenhirn

Wie können Kinder moderne Kunst verstehen? Natürlich indem sie sie erleben, indem sie moderne Objekte anschauen und anfassen dür­fen, indem jemand, der sich damit auskennt, ihnen die Möglichkeit gibt, Kunst zu „erfassen“. Die Klasse 6a der Realschule Am Stadtpark hatte am 22.02.2002 in der Galerie „Cubima “ in Le­verkusen-Opladen die Möglichkeit dazu. Galerist Jörg Maletz hatte eingeladen.

Die Ausstellung „Kulturen-Reisen“, die Werke der beiden Künstler Mohamed Ouchen und Carlos Ulloa zeigte, bot gerade für Kinder und Jugendliche aufgrund der phantasievollen Ob­jekte einen idealen „Einstieg“ in diese Thematik. Ein Rieseninsekt, ein „eulenähnliches Tier“ mit Eierschalen im Bauch, merkwürdige „Wand­konstruktionen“, ein komischer Vogel mit einem rosa Kleid, dies alles faszinierte die Kinder, die natürlich immer wieder die Frage stellten: „Was bedeutet das?“ Jörg Maletz bot zwar Erklärungshilfen an, erläuterte und beschrieb, letztendlich aber machte er immer wieder deutlich, dass jeder Betrachter aufs Neue den „Sinn“ dieser Objekte für sich finden muss und darf (was die Kinder dann auch taten). Seine Äußerung:“ Dies ist keine Ma­thematik, es gibt immer mehrere Lösungen“ wurde heftig diskutiert – und begrüßt.

Aufgrund der Begeisterung, mit der die Kinder die Werke Ouchens und Ulloas aufnahmen, wurde die „Begegnung mit moderner Kunst“ fortgesetzt. Der Künstler Mohamed Ouchen besuchte die Schülerinnen und Schüler in der Schule und arbeitete ge­meinsam mit ihnen. Die Kinder schrieben ihre Gedanken zu den Künstlern und ihren Kunstwerken auf, sammelten „Alltagsgegenstände“, die sie zu Kunst „verarbeiten“ wollen und schrieben Gedichte.

Am 01.07.2002 war es dann soweit: Die Arbeiten der Klasse wurden auf einer Ausstellung in der Schule ausgestellt. Einige Impressionen sind in der folgenden Bildergalerie zu gewinnen.

2002-06-14-1

RAS-Ensemble spielt anlässlich des Leverkusener Schüler-Theaterfestivals

Dunkelrote Rosen – Eine Groschen-Roman-Parodie

Dankesschreiben

Große Freude machte uns das Dankesschreiben (siehe rechts) der Zuschauerin Ortrud W. an die Theater AG. Sie spielte 45 Jahre zuvor im Stück „Dunkelrote Rosen“ die Rolle der Lilo und besuchte unsere Vorstellung zusammen mit einem Freund, der seinerzeit in die Rolle des Richard schlüpfte. Frau W. fügte ihrem Schreiben den untenstehenden Zeitungsartikel vom 22.09.1957 bei.


>> Hier << geht’s zum Leporello

2001-09-11-1

Schock für die zivilisierte Welt

Das Terrorverbrechen vom 11. September 2001

„Warum machen Menschen so etwas?“, „Warum gerade New York?“, „Warum sind die Menschen aus den Fenstern gesprungen?“, „Warum…?“. Diese Fragen vor allem jüngerer Schüler sind nur schwer oder gar nicht zu beantworten.

In Politik und vielen anderen Fächern versuchten wir, die Hintergründe der Katastrophe zu verdeutlichen und eine „emotionale Verarbeitung“ zu ermöglichen. Die Schüler haben im Fach Kunst ihr Entsetzen „aufs Papier gebracht“. Flammen, Flugzeuge und springende Menschen – die Bilder sprechen ihre eigene Sprache.

Im Fach Deutsch wurden zu den Bildern sogenannte „Elf-Wort-Gedichte“ geschrieben, eine relativ leicht zu erstellende lyrische Form, die jedoch Raum lässt für die emotionale Auseinandersetzung mit dem Thema. Zahlreiche ungewöhnliche Zeilen lassen ahnen, wie tief dieser 11. September unsere Kinder getroffen hat und wie nachhaltig er auf Kinderseelen Einfluss nimmt.

E. Meessen