Mit Pyjama in die Schule

 

 

 

 

 

 

Unglaublich, aber wahr! Kurz vor dem Ende ihrer Schulzeit zeigten die 10er sich von einer ganz neuen Seite. Statt draußen an der frischen Luft Energie zu tanken, verbrachten sie ihre Pause vor den Türen des Lehrerzimmers. In Pyjamas oder auch im Bademantel, mit Kissen und Kuscheltieren ausgerüstet, erholte man sich so von den Strapazen des Schülerlebens.  Dass es mit dem Schlafen dann doch nicht so recht klappte, hat wohl mit den Lehrerinnen und Lehrern zu tun, die nur unter erschwerten Bedingungen ihren Weg ins Lehrerzimmer fanden.

Steffi-Nerius-Cup 2012: Fast 300 Schülerinnen und Schüler der RAS aktiv dabei!

 

 

Für rund 300 Schülerinnen und Schüler der Realschule am Stadtpark wurde am 1. Juni das Wochenende mit einem Besuch des diesjährigen Nerius-Cup eingeläutet. Das Sport-Event bot den Besuchern auch in diesem Jahr neben dem athletischen Wettbewerb der Speerwerfer eine Vielzahl an Attraktionen.  So hatten unsere Fünft- und Sechstklässler im Kids-Fun-Park Gelegenheit, an elf Stationen Geschicklichkeit, Kraft und Koordination unter Beweis  zu stellen.

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Durchblick: Ausgedacht und aufgeschrieben – Schülergeschichten

In dieser Rubrik der Schülerzeitung „Durchblick“ veröffentlichen wir witzige, spannende oder auch traurige Geschichten, die sich noch unentdeckte junge Autorinnen und Autoren – Schüler und Schülerinnen der RAS – selbst ausgedacht haben. Hier kommen die ersten beiden Texte!

 

 

Der Toilettengeist

 Es war ein schöner Freitagmorgen. Die große Pause fing gerade an. Meine Schwester und ich gingen zur Toilette und trafen noch zwei andere Mädchen, die gerade vor der Toilettentür standen und sich scheinbar nicht hinein trauten. Wir gingen zu ihnen und fragten sie, was los sei. Sie sagten, dass sie nicht reingingen, weil ihre Freundin vor 20 Minuten noch im Unterricht zur Toilette gegangen sei und immer noch nicht wieder rauskam. Außerdem ging das Gerücht um, dass der Kellergeist, der angeblich im Untergeschoss spuken sollte, jetzt auf der Mädchentoilette sein Unwesen trieb. Dann stellten sich die Mädchen vor: Das eine Mädchen hieß Vanessa und das andere Melissa. Wir entschlossen uns zusammen reinzugehen. Jenny (meine Schwester) und ich gingen vor. Dicht hinter uns folgten Melissa und Vanessa, die anscheinen immer noch ein wenig Angst hatten. Als wir reingingen, war es auf einmal ganz düster im Bad. Plötzlich schrie Vanessa: „AAAH!!! SEHT MAL DA – EIN GEIST!!!“  Der Geist hatte das Geschrei gehört und drehte sich zu uns um.  Panisch verteilten wir uns in die einzelnen Toilettenräume. „Hey, was sollen wir jetzt machen?“, fragte Melissa. „Ich weiß es nicht“ sagte Vanessa, die im gleichen Teil war wie sie.
Der „Toilettengeist“ untersuchte jeden einzelnen Toiletten-Abschnitt. Kurz bevor er zu unserem Abschnitt kam, krochen wir leise in den Abschnitt davor. Das gleiche machten auch Vanessa und Melissa – bis alle wieder am Eingang waren. Alle waren gerettet und zufällig hatte Melissa auf dem Mädchenklo ein Foto vom Geist gemacht. Damit konnten wir beweisen, dass das Gerücht vom  „Toilettengeist“ stimmte. Aber das verschollene Mädchen wurde nie gefunden.

Von Julia Weyand, 7e

 

 

Die kranke Lehrerin

An diesem Morgen hatte ich verschlafen. Schlecht gelaunt verließ ich dass Haus. Der Weg zur Schule kam mir ewig lang vor. Schon früh am Morgen war meine Laune versaut. In der Schule angekommen, musste ich meiner Lehrerin erzählen, wieso ich zu spät kam. Frau Dene war die netteste Lehrerin der Schule, hatte immer schöne Sachen zu erzählen. Sie war sympathisch und zu uns allen sehr  liebevoll. Sie war die Klassenlehrerin unserer Klasse. Doch wie immer benahm sich meine Klasse nicht gut. Sie war unruhig und auf einmal fing Frau Dene an zu schreien: „Jetzt seid doch mal ruhig!“ Ihre Stimme senkte sich. „Kinder, wann habt ihr vor, euch zu ändern? Ihr müsst lernen, erwachsen zu werden. Ich will doch nur das Beste für euch alle.“

Alle waren wieder ruhig, als wir den Raum verließen. Die nächste Woche verlief normal, doch am Montag nach dem Wochenende warteten wir vergeblich vor dem Klassenraum, bis die Schulleiterin Frau Neil zu uns kam, uns in die Klasse ließ und uns bat, leise zu sein. Alle schwiegen. Sie fing an zu reden: „Nun, Kinder… Es tut mir leid, aber Frau Dene … Sie wird nicht mehr zurück kommen.“ Ich fragte nur: „ Wieso?“ Frau Neil: „Kinder, eure Klassenlehrerin … nun, wie soll ich sagen… sie ist schwerkrank.“ Plötzlich sah ich nur noch alle Kinder mit Tränen in den Augen auf ihren Stühlen sitzen. Alle schwiegen wieder. Alle schwiegen immer noch, als ich das Schweigen brach. Ich flüsterte vor mich hin: „Wie kann das sein. Erst jetzt schätzen wir, wie stolz wir sein konnten, sie zu haben. Erst dann, wenn wir sie verloren haben.“ Für den Rest des Tages hatten alle aus der Klasse frei. Wir sollten uns ausruhen.

Ein halbes Jahr später… Alle haben sich an den neuen Tagesablauf gewöhnt, doch Frau Dene bleibt immer in unseren Gedanken als „die beste Lehrerin aller Zeiten“.

Von Erva Yarangünü 7c

Neue Schülerbibliothek eröffnet

Neue Schülerbibliothek eröffnet!

 

Endlich ist es soweit: Die neue Schülerbibliothek ist eingerichtet und wurde am 22. Mai 2012 feierlich eingeweiht.

Nach fast einem Jahr der Planung und Renovierung ist die Bücherei aus den alten, etwas beengten Räumen über der Pausenhalle in den frei gewordenen Raum 112 umgezogen.

 

Viele Menschen waren daran beteiligt:

Die SV beantragte beim Kulturdezernenten Herrn Marc Adomat neue Möbel.

Die Stadtverwaltung ließ den Raum streichen, neue Deckenplatten und neue Lampen anbringen. Das Möbelhaus Smidt stiftete neue Regale und eine richtige Theke für die Ausleihe, der Förderverein spendierte Tische, farbenfrohe Stühle und Sitzpolster für eine gemütliche Leseecke.

Freiwillige Helfer und Helferinnen aus der Klasse 8f transportierten Bücher, Computer und was man sonst noch so braucht, an einem anstrengenden Vormittag in den neuen Raum und räumten die Regale ein. Und die Mitglieder des Bücherei-Teams – alle Schülerinnen der Klasse 10a – übernahmen schließlich die Dekoration.

Wir sind sicher, dass sich in dem neuen Raum alle wohlfühlen werden!

Die neue Bibliothek steht allen Schülerinnen und Schülern in jeder ersten großen Pause und zusätzlich von Montag bis Mittwoch in der Mittagspause zwischen 13.30 Uhr und 14.30 Uhr zur Verfügung.

Ihr könnt hier lesen, natürlich Bücher ausleihen, euch in der Lese- und Chillecke entspannen, die Gruppentische zum Arbeiten nutzen und bald auch während der Mittagspause die beiden Computer nutzen, für die Arbeit mit Word, Excel und PowerPoint oder für Recherchen im Internet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Klimaschutz vor Ort: 10e pflanzt einen Baum

 

Bevor wir, die Klasse 10e der Realschule am Stadtpark, die Idee hatten, für den Klimaschutz einen Baum zu pflanzen, haben wir uns ca. sechs Wochen mit dem Thema Klimawandel beschäftigt. Nachdem wir die Begriffe Klima, Witterung und Wetter definiert hatten und verschiedene Zeitungsartikel wie zum Beispiel ,,Klimawandel kostet Billionen“ (KstA vom 24.11.2009) gelesen hatten, wurde uns bewusst, dass wir handeln müssen…                                                                                                          (mehr …)

7.12.2011: Schulsiegerin im bundesweiten Vorlesewettbewerb in unserer Aula ermittelt!

Vorlesewettbewerb

Im November nahmen unsere

 6. Klassen wieder am bundesweiten Vorlesewettbewerb

teil.

 

  Die Klassensieger sind:

6a:  JoyleneAnthonysamy

6b:  Jan-Niklas Buck

6c:  Marcel Wegener

6d:  Lara-Valeska Börsch

6e:  Laura Hoheisel

 

Der Förderverein stiftete für alle Klassensieger Büchergutscheine.

 

Am 7. Dezember traten die drei besten Leser in der Pausenhalle zur Endrunde an. Die Jury bestand dieses Jahr zum ersten Mal nicht nur aus Lehrern, sondern wurde von Sabrina Bayer und Janina von Kiedrowskiaus der 10a engagiert unterstützt.

Lara-Valeska wurde Schulsiegerin – mit einem knappen Vorsprung vor Marcel.

Sie wird unsere Schule im Lesewettbewerb der Stadt Leverkusen vertreten. Wir drücken ihr die Daumen!!!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schule ohne Rassismus – So fing alles an…

Seit dem 7.6.2010 darf die Realschule Am Stadtpark sich „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ nennen, nachdem sich eine überwältigende Mehrheit der Schulgemeinschaft für das Projekt ausgesprochen hatte.

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Die Klasse 10e setzte sich das Ziel, gemeinsam ein Zeichen zu setzen gegen Fremdenfeindlichkeit, gegen Rassismus, gegen Diskriminierung und Gewalt. Sie fand viel Unterstützung für das Projekt und arbeitete ein ganzes Schuljahr an der Umsetzung.

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Steffi Nerius, Iris Obermann und Renate Bonow präsentieren das Logo der Initiative.

So gelang es, die Weltmeisterin des Jahres 2009 im Speerwerfen, Steffi Nerius, als Patin zu gewinnen. Bei der von den Schülerinnen und Schülern gestalteten Feier war sie der Ehrengast. Mit dabei waren auch Reinhard Buchhorn, Oberbürgermeister in Leverkusen, und Schuldezernent Marc Adomat. Die Initiative Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage wurde von Renate Bonow vertreten, der Landeskoordinatorin Nordrhein-Westfalen.

Die Klasse 10e stellte ihre Projektarbeit selbst vor: Durch den Politikunterricht bei Frau Obermann seien sie auf Schule ohne Rassismus aufmerksam geworden, hätten auf den Internetseiten der Initiative recherchiert. Alle seien sich schnell einig gewesen, dass jeder Mensch gleich viel wert sei. Jeder solle – frei und gleich geboren – unabhängig von seiner Religion und Hautfarbe herzlich willkommen sein an unserer Schule. Für die meisten von uns sei es unbegreiflich, dass es Menschen gibt, die, nur weil sie eine andere Religion haben, oder weil sie aus einem anderen Land kommen oder weil sie eine andere Sprache sprechen, benachteiligt werden oder ausgegrenzt werden.

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Schülerinnen der 10e erläutern das Projekt.

Nach intensiver Diskussion entschieden die Schülerinnen und Schüler dafür, dass Schule gegen Rassismus – Schule mit Courage ein tolles Projekt für unsere Schule wäre. Nun aber galt es, mindestens 70 Prozent der Menschen zu gewinnen, die an unserem Schulleben beteiligt sind. Schritt für Schritt wurde  Aufklärungsarbeit geleistet: Was ist Schule ohne Rassismus? Warum sollten wir alle uns beteiligen? Schließlich unterschrieb eine überwältigende Mehrheit für das Projekt. Und die Schule konnte Steffi Nerius als Patin für die Sache gewinnen.

Es blieb die Frage, wie man das glücklich Erreichte weitergeben konnte, bevor alle 10er Schüler die Schule verlassen würden. Schließlich stand das Ende der eigenen Schulzeit kurz bevor. Symbolisch sollte die Projektidee weitergegeben werden an eine fünfte Klasse, die Klasse 5d, die noch lange an der Realschule Am Stadtpark bleiben würde und, mit hoffentlich viel Courage, NEIN! sagt zu jeder Form von Rassismus und Gewalt.

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  Sie geben die Idee weiter: Schülerinnen und Schüler der 5d.

Auszeichnung für die RAS: Oberbürgermeister überreicht Berufswahlsiegel

von links: Petra Gutmann (Förderverein), Beate Schmitt (Zweite Konrektorin), Melina Schulz (Sängerin, Kl. 10E), Sascha Wilberz (Gitarrist, Kl. 10E), Theviyah Arumuganathan (Schülersprecherin), Patrick Weinberg (Schülersprecher), Gabriele Feldhoff (Lehrerrätin), Ernst Küchler (Oberbürgermeister),Birgitt Kreitz-Henn (Schulrätin)

Am 24.03.2009 erhielt die RAS eine weitere Auszeichnung: Das Berufswahlsiegel. Eine Jury mit Vertretern aus regionalen Betrieben, der unteren Schulaufsicht und anderer Schulformen würdigte damit das Engagement der Kolleginnen und Kollegen an der RAS im Bereich der Berufswahlorientierung. Besonders beeindruckte die Jury die Arbeit mit dem Berufswahlpass ab der Stufe 8 und die BWO-Woche in der Stufe 9.

Das Berufswahlsiegel wurde in einem feierlichen Festakt in der Musikschule der Stadt Leverkusen vom Oberbürgermeister Ernst Küchler übergeben.