Exkursion der Klasse 7E ins Römisch Germanische Museum
Unsere Klasse 7E hat am 22. September 2010 einen Ausflug in die Colonia Claudia Ara Agrippinensium (CCAA) gemacht. Heute sagt man dazu schlicht „Köln“.
Die Stadt wurde im Jahr 50 n. Chr. eine römische Stadt. Von dieser römischen Stadt kann man heute noch viel bewundern.
Über unseren spannenden Besuch im Römisch Germanischen Museum berichten wir ausführlich hier:
Kant auf dem Prüfstein: Spannendes Experiment des 10er-PP-Kurses
Wenn alle Menschen statt Augen grüne Gläser hätten ...
… so würden sie urteilen müssen, die Gegenstände, welche sie dadurch erblicken, sind grün – und nie würden sie entscheiden können, ob ihr Auge ihnen die Dinge zeigt, wie sie sind, oder ob es nicht etwas hinzutut, was nicht ihnen, sondern dem Auge gehört. (Heinrich von Kleist, 1777 – 1811)
Unser Bild von der Welt geprägt durch das, was unsere Sinne wahrnehmen und unser Verstand daraus macht (nach Kant). Hätten wir andere Sinne, hätten wir wahrscheinlich auch ein völlig anderes Bild von der Welt.
Diese Behauptung wollten wir, der 10er-PP-Kurs, in einem Experiment untersuchen. Dazu besorgten wir uns (rosa) gefärbte Brillen und Ohrstöpsel und suchten uns am 21. September 2010 in der Rathausgalerie in Leverkusen ein gemütliches Plätzchen, um mit „getäuschten“ Sinnen einen ganz anderen Blick auf die Welt um uns herum zu werfen.
Das versuchten wir nach dem Verfahren des sog. „Automatischen Schreibens“. Dabei werden alle Eindrücke und Gedanken aufgeschrieben, ohne abzusetzen. Fällt einem nichts mehr ein, wiederholt man einfach das letzte Wort so lange, bis die Gedanken wieder fließen. Danach sucht man sich die besten Textstellen heraus und schreibt daraus ein Gedicht.
So entstanden Texte in vier Kategorien: Schreiben mit gefärbten Brillen. Schreiben mit Ohrstöpseln. Schreiben aus der Perspektive eines Fisches (gerade waren die „Unterwasserwelten“ eröffnet worden). Schreiben als „normaler“ Betrachter mit allen Sinnen.
Aus den vielen Texte haben wir die schönsten ausgesucht. Viel Spaß beim Lesen!
Chaima Ballamkadem, Sven Czech (beide 10D) und E. Meessen
Am 10.12.2008 fand in unserer Pausenhalle die Eröffnung der Ausstellung „Du bist Mensch – Du hast Rechte. Menschenrechte“ statt. Diese Ausstellung kann jetzt noch besichtigt werden, sie bleibt noch bis zum 18.12.2008 kostenlos für alle Interessierten geöffnet.
Die Ausstellung findet anlässlich des 60. Geburtstages der „Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte“ am 10. Dezember im Jahr 1948 statt. Sie wurde von den Vereinten Nationen (UNO) an diesem Tag in Paris verabschiedet.
Schon in Artikel 1 dieser Erklärung ist alles beinhaltet, was zu einer friedlichen und gerechten Welt gehört:
„Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geist der Brüderlichkeit begegnen“.
Eigentlich hätte man die folgenden 29 Artikel gar nicht mehr nötig, wenn sich alle Menschen an diesen ersten Artikel halten würden. Aber das ist leider auch heute noch nicht so.
Um an diese 30 Artikel zu erinnern und deren ständige Missachtung auf der ganzen Welt zu verdeutlichen, haben zwei Kurse „Praktische Philosophie“ im Unterricht und in ihrer Freizeit gemeinsam mit zwei Kunstkursen und mit Unterstützung einiger Lehrkräfte eine Ausstellung geplant, erstellt und sie bei der Ausstellungseröffnung am Vormittag und noch einmal als Wiederholung nach Schulschluss mit Texten, Musik und Film präsentiert.
Für fast jeden Artikel gibt es eine Stellwand mit vielen Infos! Die folgenden Fotografien, die selbst gemalten Bilder, und Texte geben einen Einblick in das, woran in den letzten Monaten über 100 beteiligte Schülerinnen und Schüler mit Begeisterung gearbeitet haben.
Es wäre schön, wenn möglichst viele unserer Schülerinnen und Schüler und möglichst viele Lehrkräfte mit ihren Klassen sich die Ausstellung anschauen würden. Dann hätte sich die Arbeit besonders gelohnt.
Vor allem in den Fächern Politik, Geschichte, Sozialwissenschaften, Religion und Praktische Philosophie wäre ein Besuch mit eventuell diesem Arbeitsauftrag sinnvoll:
Notiere einige Menschenrechtsverletzungen, von denen du auf den Plakaten etwas erfährst (z.B. Land, Art der Verletzung, Zeitraum). Was findest du besonders wichtig?
Darüber könnte dann in der Folgestunde berichtet werden.
Wir wünschen allen Besucherinnen und Besuchern einen interessanten Besuch!
Weitere Informationen: – Schreiben der ausstellenden PP-Kurse an Amnesty International: >>> hier <<<
Philosophie-Kurse gestalten Ausstellung zum Thema „Zeit“
Was ist Zeit? – Von Aurelius Augustinus (geboren am 13. November 354 in Tagaste, heute Souk Ahras, Algerien; gestorben am 28. August 430 in Hippo Regius, heute Annaba, Algerien) stammt die Aussage:
„Wenn mich niemand danach fragt, weiß ich es; doch soll ich es erklären, dann weiß ich es nicht.“
Für unsere Philosophiekurse war das Ansporn genug, sich mit dem Phänomen der Zeit auseinanderzusetzen: „Die Zeit und wir … mittendrin“ lautete ihr spannendes Unterrichtsprojekt, das nun in eine hochinteressante Ausstellung mündete.
Impressionen aus dem vielfältigen Projekt sind >>> hier <<< zu sehen.
Am 02.05.2003 trugen 22 Schüler/innen der Klassen 5, 7, 9 und 10 unserer Schule, darunter 18 Schüler des Fachs „Praktische Philosophie“, fünf Strophen des Songs „We shall overcome“ in den folgenden 17 verschiedenen Sprachen vor: englisch, italienisch, türkisch, russisch, albanisch, tamilisch, niederländisch, bosnisch, rumänisch, arabisch, pakistanisch, kurdisch, indisch, polnisch, thailändisch, afghanisch, deutsch. Die Schüler waren sehr motiviert, übersetzten den Text zuvor allein oder mit Hilfe ihrer Eltern und schrieben ihn auf die Schiffchen. Aus aktuellem Anlass haben die Zehntklässler vorgeschlagen, den Originaltext aus Strophe 4 „black and white together“ umzuwandeln in „all Nations together“.
Fünftklässler arbeiten an spannendem Projekt im Fach Praktische Philosophie
Das Hemd des glücklichen Menschen
Im Verlauf der Unterrichtsreihe „Glücklichsein als Ziel menschlichen Lebens“ schrieben die Schüler/innen der 5. Klassen in „Praktische Philosophie“ (zwei Kurse) ein eigenes kleines Theaterstück, lernten die Texte auswendig, studierten „ihre“ Szene ein und führten sie auf.
So konnten innerhalb von 8 Unterrichtsstunden alle Schüler/innen des Kurses schreiben, sprechen, malen, spielen und präsentieren.
Wir freuen uns sehr, >> hier << einen Einblick in das bereichernde Projekt geben zu können.
„Warum machen Menschen so etwas?“, „Warum gerade New York?“, „Warum sind die Menschen aus den Fenstern gesprungen?“, „Warum…?“. Diese Fragen vor allem jüngerer Schüler sind nur schwer oder gar nicht zu beantworten.
In Politik und vielen anderen Fächern versuchten wir, die Hintergründe der Katastrophe zu verdeutlichen und eine „emotionale Verarbeitung“ zu ermöglichen. Die Schüler haben im Fach Kunst ihr Entsetzen „aufs Papier gebracht“. Flammen, Flugzeuge und springende Menschen – die Bilder sprechen ihre eigene Sprache.
Im Fach Deutsch wurden zu den Bildern sogenannte „Elf-Wort-Gedichte“ geschrieben, eine relativ leicht zu erstellende lyrische Form, die jedoch Raum lässt für die emotionale Auseinandersetzung mit dem Thema. Zahlreiche ungewöhnliche Zeilen lassen ahnen, wie tief dieser 11. September unsere Kinder getroffen hat und wie nachhaltig er auf Kinderseelen Einfluss nimmt.
Vor dem Hintergrund wachsender Fremdenfeindlichkeit in Deutschland
RAS-Schüler setzen sich mit dem Schicksal und der Lebenswirklichkeit von Jugendlichen auseinander, die in zwei Kulturen leben
In diesem Schuljahr findet an unserer Schule die Arbeitsgemeinschaft „Lesen ohne Grenzen“ statt. Unter diesem Titel setzen sich 15 Schülerinnen und Schüler in einem wöchentlichen Lesekreis intensiv mit dem Schicksal und der Lebenswirklichkeit von Jugendlichen auseinander, die in Deutschland in zwei Kulturen leben: in der Kultur ihres Herkunftslandes und in der ihrer neuen Heimat Deutschland.
Durch die gemeinsame Lektüre von Romanen und Erzählungen aus der Perspektive junger Menschen mit Migrationshintergrund erhalten die Schülerinnen und Schüler authentische Einblicke in die Herausforderungen und Konflikte, aber auch in die Chancen und Bereicherungen eines Lebens zwischen zwei Welten. Gelesen werden unter anderem die Bücher
Staatsangehörigkeit: griechisch von Sigrid Schuser-Schmah
Oya – Fremde Heimat Türkei von König, Straube und Taylan
Der Schatten des Halbmonds von David Kherdian
Ein Mundvoll Erde von Stefanie Zweig
Sumitra – zwischen zwei Welten von Rukshana Smith und
Sirtaki von Dieter Schliwka
Zeitungsartikel, Plakate und Berichte über fremdenfeindliche Übergriffe und rechtsextreme Gewalt – zuletzt der schreckliche Brandanschlag in Solingen – machen deutlich, wie dringend das Thema ist. Die Schülerinnen und Schüler diskutieren nicht nur literarische Texte, sondern setzen sich auch kritisch mit Vorurteilen, Ausgrenzung und der Frage auseinander, was „Heimat“ für Menschen bedeuten kann, die in zwei Kulturen zu Hause sind – oder in keiner ganz. Mit dem Namen „Lesen ohne Grenzen“ wollen die Schülerinnen und Schüler der AG bewusst ein Zeichen setzen: Lesen als Brücke, Literatur als Mittel zum Verständnis und zur Überwindung von Grenzen in den Köpfen. Die Arbeitsgemeinschaft ist ein wichtiges schulisches Projekt für interkulturelles Lernen, Empathie und Zivilcourage – gerade jetzt.