Wie gut ist eigentlich die Wasserqualität der Dhünn in Leverkusen-Wiesdorf? Dieser Frage ging der Biologieneigungskurs Klasse 8 gemeinsam mit seiner Lehrerin Frau Möhring nach. Unterstützt durch den LUMBRICUS-Bus, der eine mobile Untersuchungsstation beherbergt, untersuchten die Schülerinnen und Schüler den Fluss in der Nähe der Wackelbrücke. Dabei fanden sie allerlei Interessantes heraus. Die biologischen und chemischen Untersuchungen zeigten, dass es dem Fluss mittlerweile recht gut geht. Die Sauerstoffversorgung ist gut, es gibt nur wenig Salze im Wasser. Viele Kleinsttiere wurden sichtbar und deuten auf eine insgesamt gute biologische Güte hin.
Neuntklässler rücken Schrecken des Krieges ins Bewusstsein und fordern: STOP THIS WAR!
Ein Bericht unserer Schülerinnen Gizem Baruc und Ines Breuer
Schülerinnen und Schüler der Klassen 9A und 9C haben sich im Politikunterricht von Frau Meessen gefragt: „Was können WIR tun, um auf den Krieg in Syrien aufmerksam zu machen, der schon seit 2011 so viele unschuldige Menschen das Leben gekostet hat und kein Ende findet.
Sie haben einen Videoclip produziert, der auch auf YouTube zu sehen ist, und einen Facebook-Aufruf gestartet, um möglichst viele Menschen auf die Schrecken dieses Krieges aufmerksam zu machen.
Dabei war es uns sehr wichtig, alles selbst zu machen, also das Video, die Fotos, die Bilder, die Texte und auch die Musik. Außerdem haben wir unsere Mitschüler/innen gebeten, den Aufruf in die Sprachen zu übersetzen, die sie neben der deutschen Sprache auch noch sprechen. So sind mittlerweile 12 Sprachen vertreten, aber wir sammeln noch weiter, damit unser Aufruf in möglichst vielen Ländern verstanden wird!
Unterstützung erhielten wir von unserer Politiklehrerin und einem Lehramtsstudenten, der an unserer Schule sein Praxis-Semester macht und uns in Musik unterrichtet. Er hat die im Video verwendete Musik selbst komponiert und produziert.
Welche Ziele die Schülerinnen und Schüler mit ihrem Aufruf verfolgen und was sie motiviert hat, daran zu arbeiten, erklären sie selbst:
Wir wollen so viele Menschen wie möglich darüber aufklären, dass bis zu heutigen Tag fast 500.000 Menschen im Krieg oder durch die Folgen des Krieges gestorben sind. (Schon im Februar 2016 berichtete das „Syrische Zentrum für politische Forschung “ – SCPR – über 470.000 durch den Krieg getötete Menschen.) Diese und andere „NGOS“ sind vor Ort und bekommen tatsächlich mit, weil viele Menschen dort durch Bomben, Schüsse, Giftgas, Krankheiten, Hunger, Folter, Hinrichtungen, Vergewaltigungen oder durch Ertrinken bei gefährlichen Überfahrten gestorben sind.
Wir wollen diesem Krieg, den man uns Tag für Tag im Fernsehen vor Augen führt, nicht mehr so tatenlos zusehen. Deshalb haben wir uns intensiv mit diesem Thema beschäftigt und haben nach Möglichkeiten gesucht, uns mit diesem Krieg und seinen Opfern einmal aktiv auseinander zu setzen.
Außerdem möchten wir regelmäßig „News“ aus dem Syrienkrieg in „unserer“ Alltagssprache posten, damit auch Schüler/innen unseres Alters sie verstehen. Durch Verlinkung mit dem „Stadtanzeiger“ und der „Rheinischen Post“ möchten wir ebenfalls aktuelle Nachrichten zum Thema zur Verfügung stellen.
Wir wollen an ALLE Verantwortlichen appellieren, endlich diesem furchtbaren Krieg ein Ende zu setzen! Wir finden es unerträglich, dass so viele Menschen nur sterben, weil die vielen verantwortlichen Kriegsparteien nicht in der Lage sind, sich an einen Tisch zu setzen und eine Lösung zu finden!
Wir Schülerinnen und Schüler appellieren an alle:
Bitte helft uns dabei, diesen Aufruf zu verbreiten und somit hoffentlich ein wenig zum Frieden in Syrien beizutragen. Besonders schön wäre es, wenn ihr gleichzeitig auch noch einen kleinen Beitrag für „Ärzte ohne Grenzen“ spenden würdet, denn diese Organisation hilft wirklich allen Menschen vor Ort und hat in letzter Zeit viele Mitarbeiter/innen und Krankhäuser durch Bombardierung in Syrien verloren. Ab nächster Woche findet ihr die Bankverbindung dann auf der Facebookseite.
Danke für eure Unterstützung sagen:
Tugba Aydin (News), Gizem Baruc & Ines Breuer (Text & News), Adama Diallo (Facebookadministratorin), Lukas Hoppe (Präsentation der Sprachen), Jamie Hulverscheidt (Bilder), Tolga Itmec (Filmbearbeitung und Facebookadministration), Ali Kurupinar (Bilder), Andreas & Christian Pantel (Musik), Eve J. Zapp (Filmdreh & Bilder) und Agron, Ahmet I, Ahmet T., Bastian, Denis, Dzenis, Gina, Jelena, Jennifer, Jessica, Karolina, Kim, Kyra, Leo, Leon, Maksim, Mariam, Mirejeta, Nikolai, Qendrim, Richard, Rohat, Samet, Selin, Sercan, Serpil, Tac Choi, Veronica u.a.
Am 21.09.2015 konnten die Schülerinnen und Schüler der 7. Klasse eine ganz besonders anschauliche Erfahrung machen: Der Falkner Franz Schnurbusch vom Rheinischen Waldpädagogium besuchte unsere Schule und brachte verschiedene Greifvögel mit. Die Schüler konnten die Tiere nicht nur sehen, sondern auch berühren. Und ganz Mutige erlebten sogar die Landung der Greifvögel auf dem eigenen Arm. Sehr faszinierend war für alle der Steinadler. Mit einer Flügelspannweite von mehr als zwei Metern ist der Steinadler der stärkste europäische Greifvogel. Ein gelungener Tag voller beeindruckender Erlebnisse und Informationen!
Am Tag der Waldpädagogik besuchte uns der Falkner des Rheinischen Waldpädagogiums mit einem Wüstenhabicht, einem Sakerfalken, einem Uhu und einer Schneeeule. Durch die reale Begegnung mit den lebenden Vögeln konnten die Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen mit allen Sinnen lernen, dass der Falke im Sturzflug jagt, der Wüstenhabicht im flachen Flug auf Beute geht, der Uhu im Wald gute Versteckmöglichkeiten findet und die Schneeeule viele Federn an den Füßen hat, damit sie im Schnee nicht versinkt. Die Schüler konnten die Tiere nicht nur sehen, sondern auch berühren. Und ganz Mutige erlebten sogar die Landung der Greifvögel auf dem eigenen Arm. Ein gelungener Tag voller neuer Erfahrungen und Erlebnisse.
Im Rahmen des Unterrichts in Praktische Philosophie wurde 2014 in allen Kursen im Zusammenhang mit dem Thema „Zeit“ anonym die Frage gestellt: Worauf wartest du? Berücksichtigt werden muss, dass in diesem Fach alle Schülerinnen und Schüler unterrichtet wurden und werden, die nicht am konfessionellen Religionsunterricht teilnehmen. Die schriftlichen Antworten wurden ausgewertet und gaben neben erwartbaren Antworten aber auch tiefe Einblicke in das Leben der Schülerinnen und Schüler im Jahr 2014. Ein Jahr später wurde die Befragung unter der Überschrift „Worauf Kinder warten“ im Kunstalmanach #6 veröffentlicht.
Bei Erwachsenen hat sich das „auf etwas warten“ mit fortschreitendem Lebensalter meist schon in vielerlei Hinsicht erfüllt. Anders bei Kindern und Jugendlichen. Sie warten noch auf vieles, was für die Älteren ganz selbstverständlich oder aufgrund ihrer Lebenserfahrung obsolet geworden ist. Aus diesem Grund erinnern viele der hier aufgelisteten Angaben auch eher an Wünsche. In einer freiwilligen und anonymen Befragung von 220 Schülerinnen und Schülern (10 bis 18 Jahre) schrieben die befragten Kinder und Jugendliche bereitwillig auf, worauf sie warten.
5 minutes later – Ein Fotospaziergang im Unterricht
Am 18. November 2013 brach der 9er-Kunstkurs von Frau Meessen zu einem besonderen Fotospaziergang in die Leverkusener Innenstadt auf. Über das spannende Vorhaben erfahrt ihr mehr, wenn ihr auf das Foto klickt. Die Ergebnisse des Fotospaziergangs werden wir >> hier <<im Februar 2014 veröffentlichen.
Am 21.09.2012 war die Klasse 8B in Königswinter. Um 8:00 Uhr trafen wir uns am Bahnhof Leverkusen-Mitte. Zuerst fuhren wir mit der Regional Bahn nach Königswinter, als wir dort angekommen sind gingen wir zu Fuß zur Talstation. Wir fuhren mit der Drachenfelsbahn bis zur Bergstation hoch und wanderten zum Drachenfelsen hinauf. Dank des guten Wetters hatten wir eine klare Sicht auf die gebirgige Mittelrhein-Landschaft vulkanischen Ursprungs “Das Siebengebirge “ , und einen einzigartigen Ausblick auf den Rhein, die Eifel, Bonn und die Kölner Bucht. Wir verweilten noch einige Zeit auf den Drachenfels, schauten uns die Ruinen an, machten ein paar Fotos und anschießend gingen wir einen langen anstrengenden Fußmarsch zum SEALIFE. Dort haben wir nach einer kurzen Einweisung des Personals einen Quiz-Bogen bekommen, den wir während des Aufenthalts ausfüllen konnten. Es gab sehr viele verschiedene und interessante Informationen über die Meeresbewohner zu erkunden. Zum Schluss gab es noch ein leckeres Essen für alle. Es hat uns sogar so gut gefallen, dass wir eine Stunde länger als geplant geblieben sind. Als wir auf den Weg zum Bahnhof waren, entdeckten wir eine Eisdiele und aßen gemeinsam mit Frau Pourrier ein leckeres Eis.
Die besten Texte der AG Kreatives Schreiben in einem Heft
Ein Bericht von Dr. Hartmut Zückert
Immer wieder fallen im Deutschunterricht Schülerinnen und Schüler durch ihre gut geschriebenen Aufsätze auf und durch den Eifer, diese Aufsätze vorlesen zu wollen. Wenn man mit der einen oder dem anderen ins Gespräch kommt, stellt sich manchmal heraus, dass sie zu Hause für sich kürzere oder längere Gedichte oder Geschichten schreiben.
Daher war ich sehr froh, als vor zwei Jahren der Ergänzungskurs „Kreatives Schreiben“ für die 9. und 10. Klassen eingerichtet wurde, damit auch diese Interessen und Talente in der Schule besser zur Geltung kommen können.
Kreatives Schreiben gehört zu den musischen Unterrichtsfächern wie Kunst und Musik. Die Jugendlichen sollen hier ihren musisch-literarischen Bedürfnissen nachgehen können und sich darin bilden.
Wir hatten gleich im ersten Jahr die Möglichkeit, zusammen mit einem Kurs des Landrat-Lucas-Gymnasiums eine Lesung im Zentralantiquariat in der Lichtstraße zu bestreiten, die auf Initiative der Inhaberin Christine Weihermüller zustande kam und von dem Leverkusener Jugendbuchautor Thorsten Nesch moderiert wurde.
Die Auswahl, die für diese Lesung getroffen wurde, habe ich fortgesetzt. Von allen Teilnehmern das Beste findet sich in diesem Heft. –
>> Hier <<kann dieses Heft online gelesen werden! Viel Spaß!
Ein Bericht von Kevin Yu, Klasse 10B, im Kölner Stadtanzeiger, 2012
Wie schön Projekttage sein können. Man ist mit Freunden zusammen in einem Projekt in einer ungezwungenen Umgebung. Keine Noten, keine Tests und auch die Lehrer sind locker. In unseren diesjährigen Projekttagen für die 10. Klassen hatte ich mich für ein Theaterprojekt entschieden, das mit Frau Meessen im Wallraf-Richartz-Museum und in der Oper der Stadt Köln stattfand.
Im Museum spielten wir vor einigen Bildern bestimmte Szenen nach oder versetzten uns in die Rolle der Figuren auf dem Bild. Die Museumspädagogin Frau Hild hatte super Ideen. So konnten wir z.B. vor „Juno und Argus“ von Rubens sogar die passende Kleidung dazu anziehen.
Am nächsten Tag besuchten wir dann die Oper, um an einem Workshop „Improvisationstheater“ teilzunehmen. Das war ein Kurs der Extraklasse. Nicht still sitzen oder mitschreiben, nein, mit Hilfe von Körpersprache und Mimik sollte ich eine Person oder ein Ding ohne Worte erklären. Das sollte ich so schnell wie möglich tun, denn es galt, Punkte abzuräumen. Die Gruppe mit den meisten Punkten, hatte dann nach ungefähr einer Stunde gewonnen.
Die Kreativität von mir und meinen Mitschüler stieg und wir fühlte uns in der lockeren Atmosphäre sehr wohl. Als wir dann einen Songtext schreiben und dazu eine Schrittfolge einstudieren sollten, lachten wir fast pausenlos und befürchteten ein Desaster. Aber es wurde eine Komödie, eine bunte Mischung von Ideen führte uns zu wunderbaren Texte. Und das Resultat? Viel Gelächter und großer Applaus für die „besten“ Sänger.
Wir führten keinen Konkurrenzkampf, wir dachten nicht an Noten, wir hatten einfach nur ganz viel Spaß. Am Ende wurden wir dann noch durch die Oper geführt und Herr Rhode, der sich schon den ganzen Tag um uns gekümmert hatte, zeigte uns den Zuschauerraum und die Bühne, auf der gerade ein gigantisches Bühnenbild aufgebaut wurde. Das war sehr interessant, weil die Oper nun restauriert werden soll und deshalb bleibt sie für lange Zeit geschlossen. Wir durften sogar in die Maske, wo viele Fotos der Schauspieler und Schauspielerinnen hingen, die hier schon mal gespielt und gesungen hatten. Ganz zum Schluss ging es hinter die Bühne. Da war richtig viel los, denn alle waren damit beschäftigt, das Bühnenbild perfekt zu gestalten.
Wenn ich nur könnte, würde ich dieses Projekt sofort wieder wählen. So viel Spaß würde ich gern jeden Tag haben.
Nach Exkursion des Technikkurses ins Max Ernst Museum
Schüler entwerfen „Surreale Konstruktionen“
Nach einem Besuch des Ernst Museums in Brühl in Begleitung ihres Kursleiters Herrn Padberg und ihrer PP-Lehrerin Evelyn Meesssen erstellten die fünfzehn Schüler des 10er-Technikkurses von Herrn Padberg eigene Werke. Max Ernst war ihr Vorbild. In Collage- und Frottagetechnik entwarfen sie „technische Konstruktionen“, die aber nicht unbedingt funktionieren mussten. (Frottage: Eine von Max Ernst entwickelte „Abreibetechnik“). Der Titel konnte, musste aber (wie bei den Surrealisten) nicht unbedingt zum Bild passen.
Anschließend schrieben sie – ebenfalls nach dadaistischem Vorbild – Texte zu ihren Bildern. Beim sog. „cadavre exquise“ wird in einer Gruppe geschrieben. Durch Umklappen des Textes bleibt immer nur das letzte Wort der letzten Zeile sichtbar, das nun zum ersten Wort der nächsten Zeile wird (E. M.).
Hier können die Werke der Schüler betrachtet werden:
„Entspannt euch“ – Erfahrungen von Menschen mit Behinderungen
Die Klasse 6C geht der Bedeutung des Artikels 3 GG nach
In Artikel 3 des Grundgesetzes steht: „…Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.“ Was steckt hinter diesem Gesetz? Fühlen behinderte Menschen sich in unserem Land gleichberechtigt oder benachteiligt? Mit welchen Problemen haben Behinderte zu tun? Was wünschen sie sich? Diesen Fragen wollte die 6C gemeinsam mit ihrer Klassenlehrerin Frau Hügel nachgehen. Es war ein Zufall, dass gerade zu dem Zeitpunkt das Magazin des Kölner Stadtanzeigers ein interessantes Sonderheft herausbrachte. Unter dem Titel „Entspannt Euch“ berichteten Menschen mit Behinderungen von ihren Erfahrungen. Diese Berichte passten prima zum Thema des Deutsch- und Politikunterrichts der 6C. „Viel lehrreicher und ausführlicher als die Texte im Politikbuch“, fanden die Schülerinnen und Schüler, und so haben sie in Arbeitsgruppen zu den vorgestellten behinderten Menschen Plakate erarbeitet, viel Neues erfahren und über die Frage nach einem guten und gleichberechtigten Zusammenleben von nichtbehinderten und behinderten Menschen diskutiert. Trotz der ausführlichen Informationen in den Artikeln der Zeitung blieben zum Schluss noch viele Fragen offen. Die Klasse beschloss daher, der Journalistin Frau Pluwatsch einen Brief mit ihren Fragen zu schicken. Und sie hat tatsächlich geantwortet. Ja, ein langer Brief mit vielen interessanten Antworten kam zurück! Die 6C ist sich sicher: Das Unterrichtsprojekt war eine tolle Sache! Jedem Menschen mit Respekt und Toleranz zu begegnen, damit das, was in Artikel 3 unseres Grundgesetzes steht, auch in der Wirklichkeit gelebt wird.
Am 25.01.2011 besuchte der 10er-Kurs „Praktische Philosophie“ von Frau Meessen das neue „Museum der Kulturen“ in Köln. Die Schülerin Mirjeta Cusaj und der Schüler Nishaanth Kulaweerasingam (beide 10C) berichten hier über einen faszinierenden Unterrichtsgang: