Die Erdbebenkatastrophe in der Türkei und in Syrien hat Eltern, Schülerinnen und Schüler und Lehrerinnen und Lehrer unserer Schule tief berührt und eine Welle der Hilfsbereitschaft ausgelöst. Nun konnte dem Aktionsbündnis Katastrophenhilfe 1882,11 € an Spendengeldern überwiesen werden, die den Menschen in den betroffenen Gebieten zu 100% zugute kommen. Wir danken allen Spenderinnen und Spendern und allen, die den Menschen in den betroffenen Gebieten und deren Angehörigen auf vielfältige Weise geholfen haben.
Erfolgreiche Kalenderaktion der AG Schule ohne Rassismus
Leverkusener Tafel sagt ❤️Danke!
Die AG „Schule ohne Rassismus“ entwarf für das Jahr 2023 einen tollen, interkulturellen Kalender, von dem in kurzer Zeit über 100 Exemplare verkauft werden konnten. Neben den Feiertagen der unterschiedlichen Religionen enthält der Kalender von den Schülerinnen und Schülern der AG selbst gestaltete Zeichnungen von 12 Friedensnobelpreisträgern. Den Erlös von 525 € spendete die AG an die Leverkusener Tafel. Diese hat sich nun in einem Schreiben herzlich für das kreative und soziale Engagement der Schülerinnen und Schüler bedankt.
Eine tolle Idee: Zwei Tage arbeitete eine Schülergruppe mit ihrer Lehrerin Frau Bese an der Verschönerung des Schulhofes. Dabei wurden sie unterstützt von Magnus und Brian, zwei Graffity-Experten, die den Schülerinnen und Schülern ehrenamtlich das Sprühen mit der Dose zeigten. Das Ergebnis ist beeindruckend. Drei vorher sehr triste Wände des Trafo-Hauses auf dem Schulhof verwandelten sich innerhalb kürzester Zeit in farbenfrohe Kunstwerke.
Der Arbeitsgruppe war es wichtig, die Idee der „Schule ohne Rassismus-Initiative“ für alle sichtbar zu machen. Und das ist ihnen wirklich super gelungen!
Wieder Krieg und Flucht – mitten in Europa. Wir sagen:
NEIN ZUM KRIEG! – WIR WOLLEN FRIEDEN!
Es berührt uns alle: Ein Krieg mitten in Europa war bis vor kurzer Zeit unvorstellbar. Und es ist schwer zu begreifen, dass Millionen Menschen, darunter auch sehr viele Kinder, aus der Ukraine flüchten, um ihr Leben zu retten.
Als Schulgemeinschaft beziehen wir gemeinsam deutlich Position und haben darum für jedermann gut sichtbar in blau und gelb einen Schriftzug am Zaun angebracht:
NEIN ZUM KRIEG! WIR WOLLEN FRIEDEN!
Nähert man sich unserer Pausenhalle auf dem großen Schulhof, so fällt auf, dass dort gut lesbar hunderte von kleinen Zetteln hängen – von Schülerinnen und Schülern der RAS geschrieben und gestaltet, mit Sorgen, Gedanken, Wünschen, Sprüchen oder auch Bildern zum Kriegsgeschehen.
Wir nennen die Sammlung „Klagewand für den Frieden“. Auch damit beziehen wir gemeinsam Position gegen den Krieg – mit teilweise sehr persönlichen Gedanken.
Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen UNICEF berichtet aus dem Kriegsgebiet: „Die Situation für die Kinder ist dramatisch… Es fehlt an allem. Besonders Familien mit Kindern auf der Flucht brauchen dringend Wasser, Nahrung und medizinische Hilfe“. Bei einer spontanen Aktion in allen Klassen haben wir 1600€ gesammelt, um die Arbeit von UNICEF im Kriegsgebiet zu unterstützen. Herzlichen Dank an alle Schüler und Lehrkräfte, die diese Aktion mit ihrer Spende unterstützt haben.
„Du sollst leben“ – Zeitzeugengespräch mit Sally Perel
Am Mittwoch, den 02.06.2021, hat die Realschule Am Stadtpark einen ganz besonderen Gast über das Videokonferenztool Teams empfangen. Der jüdische Zeitzeuge Sally Perel erzählte den Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 10 von seinem Kampf ums Überleben während des Nationalsozialismus.
In einem sehr persönlichen Vortrag berichtete der 96jährige, wie es ihm als Mitglied der Hitlerjugend gelungen war, seine jüdische Identität zu verbergen und somit den Nationalsozialismus und seine Gräueltaten zu überleben. Besonders eindrücklich ging er dabei auf die NS-Ideologie und die Rassenlehre ein. Auch erzählte er von seiner Familie und seiner Mutter, die ihn mit den Worten „Du sollst leben“ verabschiedete und ihm den Mut und die Kraft gab, um sein Leben zu kämpfen. Seine Eltern und Geschwister sah Sally Perel nie wieder, sie überlebten den Holocaust nicht.
Für ihn ist es als einem der letzten überlebenden Zeitzeugen des Nationalsozialismus und des Holocausts besonders wichtig, sein Wissen über die Vergangenheit so lange wie möglich weiterzugeben und die Erinnerung daran wachzuhalten. Er appellierte an die Schülerinnen und Schüler, alles dafür zu tun, dass sich so etwas nicht noch einmal wiederholt. Auch warnte er die Schülerinnen und Schüler vor der politischen Entwicklung in Deutschland und forderte sie in diesem Zusammenhang auf, sich dem rechtsradikalen Gedankengut zu widersetzen. Seine zentrale Botschaft lautet, Antisemitismus und Rassismus keinen Platz in der deutschen Gesellschaft zu geben. Zum Abschluss sprach er von seiner Vision eines friedlichen Zusammenlebens im Nahen Osten, wo das palästinensische und das israelische Volk in zwei Staaten mit- und nebeneinander existieren sollen.
Die Realschule Am Stadtpark bedankt sich herzlichst bei Sally Perel für seinen bewegenden Vortrag, sein Engagement und die unvergessliche Geschichtsstunde.
Eigentlich stand vor den Osterferien „nur“ eine Lektüre im Deutschunterricht auf dem Plan.
Der Roman „The hate U give“ von Angie Thomas erzählt von Khalil, einem schwarzen Jugendlichen aus den USA, der nach einer Straßenkontrolle grundlos von der Polizei erschossen wird.
Schnell erkannte die 9c die Aktualität und die Problematik des Romans. Die aktuelle Situation in den USA, die Proteste gegen den Mord an afroamerikanischen Bürgerinnen und Bürgern und der explizite Fall von George Floyd, hat die Klasse 9c dazu bewegt, ein Plakatprojekt in Anlehnung an die Lektüre durchzuführen.
Projekt für ein friedliches und tolerantes Miteinander
House of One
Zehn Schülerinnen und Schüler des 9er-Kurses „Praktische Philosophie“ schlossen sich außerhalb der Unterrichtszeit unter Leitung ihrer Lehrerin Evelyn Meessen zusammen, um alle Informationen über das „House of One“, das zur Zeit in Berlin gebaut wird, für die Besucherinnen und Besucher unserer Schule am 11.01.2020 zu präsentieren und gleichzeitig Spenden zu sammeln.
Die Idee entstand im Unterricht, als die Schüler erfuhren, dass in Berlin ein einmaliges Gebäude errichtet werden soll, ein Haus, unter dessen Dach sich eine Synagoge, eine Kirche und eine Moschee befinden werden. Aber nicht nur die Mitglieder der drei großen monotheistischen Religionen sollen sich in diesem Haus kennenlernen und austauschen, das Haus wird Gläubige aller Religionen willkommen heißen und auch Menschen, die jeder Religion fernstehen. Im wahrsten Sinne des Wortes also ein „House of One“!
An diesem Haus wollten die Neuntklässler mit bauen und sammelten fleißig Spenden bei Besuchern und auch bei vielen Lehrkräften, Mitschülerinnen und Mitschülern, die sich ebenso für diese „Friedensprojekt“ begeisterten. Selbst die Kleinsten füllten die Spendendosen. Für eine Spende von 10€ kann man eine Stein für dieses einmalige Haus „kaufen“ und so kamen unter dem Motto „Ein Schein = ein Stein“ tatsächlich insgesamt 150,- € zusammen, ein Betrag, der für 15 Steine ausreicht.
Gerade in der aktuellen Situation, in der viele Menschen sich vor einem Krieg fürchten, begeistern sich viele Kinder und Jugendliche für die Friedensbotschaft, die von einem solchen Haus in Berlin hinaus geht in die ganze Welt.
„Frieden überall auf unserem Planeten und Toleranz allen Menschen gegenüber, gleich welcher Religion oder welcher Ethnie sie angehören!“ Das ist die Botschaft, die Elma, Dlyan, Sarah, Hafsa, Luka, Musa, Matavan, Linda, Arza und Yousra allen interessierten Besucherinnen und Besuchern übermitteln wollten. Und das ist Ihnen sehr gut gelungen.
Die Fotoausstellung „Vor aller Augen – Fotodokumente des nationalsozialistischen Terrors in der Provinz“ wurde zur Erinnerung an den Holocaust-Gedenktag im Leverkusener Forum gezeigt. In der Ausstellung konnte man viele Fotografien anschauen und Texte lesen, die den alltäglichen Terror in der Zeit des Nationalsozialismus` in Deutschland zeigten.
Wir besuchten die Ausstellung im Geschichtsunterricht mit Frau Meessen und einige von uns schrieben das auf, was sie am meisten erschreckt hatte.
Obwohl es dort sechs „große Überschriften“ gab, unter denen die unmenschliche Behandlung von Juden, Roma und Sinti, Sozialdemokraten und anderen Menschen gezeigt wurden, haben die meisten von uns doch die Bilder erschreckt, in denen Menschen abtransportiert oder an einen „Pranger“ gestellt wurden.
Dabei ging es in dieser Ausstellung gar nicht um die Konzentrationslager, in denen während der Nazizeit mehr als 6 Mio. Menschen ermordet wurden, sondern um den Terror, die Demütigungen, die Enteignungen und Zerstörungen, die schon vorher oder zur gleichen Zeit „vor aller Augen“ abliefen.
Zuerst wurden Amtsträger ausgeschaltet, die den Nazis nicht passten. Zum Beispiel Sozialdemokraten. Dann wurden jüdische Geschäfte oder Arztpraxen boykottiert und auch in Karnevalsumzügen wurden Juden verspottet. In der Pogromnacht vom 9. November 1938 wurden die Synagogen und Wohnungen von Juden zerstört und viele Juden umgebracht. Sogar das Inventar aus den Synagogen wurde auf Marktplätze gebracht und dort angezündet. Viele Menschen schauten dabei zu, was man auf sehr vielen Fotografien sehen kann.
Die Bilder unter der Überschrift „Öffentliche Demütigung von Rassenschändern“ haben die meisten von uns besonders schockiert. Dort konnte man sehen, wie man Frauen, die mit einem französischen oder polnischen Zwangsarbeiter eine Beziehung hatten, die Haare so kurz schnitt, dass die Frauen dann eine Glatze hatten. Den Männern hängte man ein Schild um, auf dem stand: Ich bin ein Rassenschänder. Anschließend wurden die – meistens polnische oder sowjetische – Männer hingerichtet. Diese Hinrichtungen fanden nur in wenigen Fällen vor den Augen der Bevölkerung statt, aber die Demütigungen der Frauen waren große öffentliche Veranstaltungen. Danach gab es dann noch ein „Schaumarsch“ durch den Ort, ehe die Frauen ins Gefängnis oder Konzentrationslager gesperrt wurden.
Das alles geschah auf großen Plätzen und öffentlichen Straßen in vielen deutschen Städten und man sieht auf den Fotografien, dass Massen von Menschen dabei zuschauen. Viele lachen oder grinsen und freuen sich scheinbar, dass die „Rassenschänder“ eine Strafe bekommen.
Auch unter der Überschrift „Die Deportation“ sah man viele Menschen, auch Kinder, die beim Abtransport (in die Konzentrationslager) gedemütigt wurden. Sie mussten stundenlang warten und wurden dann in Güterzüge oder Lastwagen gequetscht. Angehörige der „Ordnungspolizei“ bewachten die jüdischen Familien. Sie durften nur Handgepäck mitnehmen und keine Wertsachen. Der ganze Besitz der Deportierten blieb zurück und wurde in großen Hallen gesammelt, das konnte man unter der Überschrift „Die Verwertung jüdischen Eigentums“ sehen. Man erkennt daran, dass das eine „Reise ohne Wiederkehr“ war, obwohl es offiziell nur eine „Evakuierung“ in Richtung Osten war.
Jeder muss sich doch gefragt haben, warum die Sachen der Menschen, die man abtransportiert hatte, anschließend verkauft oder versteigert wurden. Scheinbar interessierte das aber niemanden von denen, die sich dann die besten Einrichtungsgegenstände oder Schmuckstücke aussuchten. Auf dem Foto, das wir veröffentlichen dürfen (Quelle: „Topographie des Terrors“) sieht man das Publikum bei einer öffentlichen Versteigerung von Hausrat, der einmal den deportierten Juden gehört hatte (Winter 1940/41). Alle sind fröhlich, lachen und freuen sich scheinbar über eine „gute Gelegenheit“!
Foto: coloriert – Quelle (sw-Foto): http://www.topographie.de/topographie-desterrors/presseservice/pressefotos/vor-aller-augen/
Dafür, dass angeblich nur so wenige Deutsche davon gewusst haben wollen, was mit den Juden, den politischen Gegnern, den Sinti und Roma und vielen anderen Menschen wirklich passierte, hatten sie aber beim Zuschauen alle sehr viel Spaß!
Sie hatten auch Spaß auf den Straßen, als Sozialdemokraten politische Parolen von den Wänden abwaschen mussten oder ein abgesetzter Bürgermeister auf einer Kuh reiten musste (mit einem Schild um den Hals). Sie hatten Spaß bei Geschäftsboykotten oder bei Karnevalsumzügen, obwohl die Juden dort die Leidtragenden waren. Sie hatten Spaß, wenn auf den Marktplätzen den „Rassenschänderinnen“ die Haare abgeschnitten wurden und sie hatten scheinbar auch sehr viel Spaß, wenn sie sich aus dem Besitz der deportierten Juden das heraussuchen durften, was sie am besten gebrauchen konnten.
Es war sehr gut, dass wir diese Ausstellung angesehen haben, denn viele von uns hatten von dem, was dort gezeigt wurde, noch nie gehört.
Was damals „vor aller Augen“ geschah war unmenschlich. Die Fotografien dieser Ausstellung haben uns gezeigt, dass man die grausame Ermordung von Millionen von Menschen durch die Nationalsozialisten vielleicht hätte verhindern können, wenn alle, die damals zugeschaut haben, sich gewehrt hätten. Nach 1933 war es dazu aber schon fast zu spät. Es hätte gar nicht erst dazu kommen dürfen, dass damals eine nationalsozialistische und rassistische Partei an die Macht kam und eine Diktatur erreichten konnte. Das darf nie wieder passieren.
Geschrieben von Schülerinnen und Schülern der Klassen 9A und 9C.
Es berichten Nazlije, Özge, Besime, Midya und Lejla („Praktische Philosophie“ Klasse 10)
In unserem Projekt, das von Frau Meessen schon 2013 im Unterricht „Praktische Philosophie“ gestartet wurde, geht es um eine Umfrage, an der die jetzigen Zehntklässler in der 5. Klasse (2013), in der 7. Klasse (2015) und in der 10. Klasse (2018) teilgenommen haben.
In jeder der drei Befragungen wurden die gleichen Fragen gestellt, um im nächsten Jahr – am Ende der Schulzeit – zu sehen, wie sich die Einstellungen oder die Zukunftspläne von uns Schülern in den sechs Jahren an unserer Schule verändert haben. Eine der Fragen, die wir beantworten sollten, war die Frage: „Wo ist/sind deine Heimat(en)?“ Außerdem sollten wir auch Gründe nennen, warum wir diese eine Heimat oder vielleicht mehrere Heimaten haben. Viele Schüler unseres Philosophiekurses oder deren Eltern kommen aus anderen Ländern als Deutschland und haben häufig also mehrere „Heimaten“. Sie haben oft zwei Kulturen „in sich“ und sprechen häufig auch mehrere Sprachen, obwohl sie in Deutschland geboren wurden oder schon sehr lange hier leben.
Ein Grund für uns gleichzeitig nun auch Geld für „Ärzte ohne Grenzen“ (ÄoG) zu sammeln, war unser Wunsch, helfen zu wollen. Helfen wollen wir vor allem den Menschen, die ihre Heimat aus unterschiedlichen Gründen (Krieg, Bürgerkrieg, klimatische Veränderungen etc.) verlassen müssen und dann zuerst ganz ohne Heimat sind. „Ärzte ohne Grenzen“ hilft diesen Menschen nicht nur medizinisch. Angefangen zu sammeln haben wir bei den Veranstaltungen „Übergang Schule und Beruf. Veranstaltung für Eltern“ am 6. November 2018 und beim Elternsprechtag am 26.11.2018 in unserer Schule.
Am Tag der offenen Tür, der am 12.01.2019 an unserer Schule stattfand, sammelte die Projektgruppe „Eine Heimat? Oder zwei? Oder keine …?“ zum dritten Mal für Ärzte ohne Grenzen. Die Gruppe, die im Rahmen des Unterrichtes der Klasse 10 in „Praktische Philosophie“ bei Frau Meessen entstanden war, erstellte Plakate, organisierte Spendenbüchsen und sammelte in ihrer Freizeit in der Schule Geld für ÄoG. Außerdem erläuterte sie interessierten Besucher am Tag der offenen Tür ihr Projekt.
Berührende Ausstellung von Evelyn Meessen & ihren Schülerinnen und Schülern
Die Dinge unseres Lebens
Nach der erfolgreichen Ausstellungseröffnung im Januar mit 48 Fotografien von Erinnerungsobjekten und den dazugehörigen Geschichten unserer Schülerinnen und Schüler sammelten wir weiter. Schon in der ersten Woche brachten große und kleine Schülerinnen und Schüler erneut die „Dinge“, an denen ihr Herz hängt.
So konnten bis heute 16 neue Objekte fotografiert werden, die nun die Ausstellung in unserer Schule erweitern. Hinzu gekommen sind u.a. Babyschuhe, ein kroatisches Backbuch, ein syrischer Rucksack und ein syrisches Babytuch, Spielkarten, die über 10 Jahre alt sind, ein Tragetuch aus dem Kongo und die Fotografie einer Krone aus Togo.
Der Großvater einer unserer Schüler hat sie früher getragen. Bilder von Ohrringen aus Syrien und Klick-Klack-Kugeln aus Mazedonien hängen nun ebenfalls im Verwaltungsflur und auch zwei Lehrerinnen haben „Dinge“ ihres Lebens mitgebracht.
Wer alle „neuen“ und „alten“ Fotos anschauen und die Geschichten lesen möchte, braucht nur den Verwaltungstrakt unsere Schule zu besuchen oder folgende Links anzuklicken:
Vor Kurzem schickte uns Schwester Piusha, die Leiterin des von unserer Schule unterstützten Indischen Waisenhauses, einige Fotos und einen Bericht über ihre Arbeit. Mit über 5000 € konnte unsere Schule im letzten Jahr zwei Waisenhäuser in Marthandam/Indien unterstützen. Das Geld wurde für Ernährung, Bekleidung, medizinische Versorgung, Schulmaterialien und vor allen Dingen eine gute Ausbildung der dort lebenden Mädchen gebraucht. Schwester Piusha bedankt sich mit einem Brief bei allen, die mit dazu beigetragen haben!
PROGRESS REPORT FOR THE YEAR 2017 -2018
At Vimala Orphanage and Sanjo Children’s homes are getting support from Kinder mission and some well wishers. On 2017 March all the children who wrote10th and 12th grades exams passed with good Marks. On 7th of June school re-opened and classes started. This year 24 new children are admitted here and studying in different grades in the school. As usual they are having training for English coaching, computer, tailoring, dance and music in the weekends and holidays. They are also participating in sports and Cultural programs in the school and district level.
Every month the children are having medical checkup and counseling for their physical and mental health. They are having daily prayers and weekly prayer meeting and yearly retreat for their spiritual growth. It helps very much to solve problems in their life. They have self confidence and courage to do the activities.
The money which we are getting from kinder mission are using for the education and other needs of the children. Your support is very much helping to have a good education in their life. We thank you and all the sponsors for their valuable support. All the children are praying for you and for your families. May our Good Lord reward you abundantly with His blessings.
Sr. Piusha Daughters of Mary
FORTSCHRITTSBERICHT FÜR DAS JAHR 2017–2018
Im Vimala-Waisenhaus und im Sanjo-Kinderheim erhalten die Einrichtungen Unterstützung von der Kinder Mission und einigen Wohltätern. Im März 2017 haben alle Kinder, die die Prüfungen der 10. und 12. Klasse abgelegt haben, mit guten Noten bestanden. Am 7. Juni hat die Schule wieder geöffnet und der Unterricht hat begonnen. In diesem Jahr wurden hier 24 neue Kinder aufgenommen, die in verschiedenen Klassenstufen der Schule unterrichtet werden. Wie gewohnt erhalten sie an den Wochenenden und in den Ferien Training in Englisch-Nachhilfe, Computer, Schneidern, Tanz und Musik. Außerdem nehmen sie an Sport- und Kulturveranstaltungen auf Schul- und Bezirksebene teil.
Jeden Monat erhalten die Kinder eine medizinische Untersuchung und Beratung für ihre körperliche und psychische Gesundheit. Sie halten tägliche Gebete, wöchentliche Gebetsversammlungen und jährliche Retreats ab, um ihr spirituelles Wachstum zu fördern. Das hilft ihnen sehr dabei, Probleme in ihrem Leben zu lösen. Sie haben Selbstvertrauen und Mut, die Aktivitäten durchzuführen.
Das Geld, das wir von der Kinder-Mission erhalten, wird für die Bildung und die anderen Bedürfnisse der Kinder verwendet. Ihre Unterstützung hilft sehr dabei, dass die Kinder eine gute Ausbildung für ihr Leben bekommen. Wir danken Ihnen und allen Sponsoren herzlich für Ihre wertvolle Unterstützung. Alle Kinder beten für Sie und Ihre Familien. Möge unser guter Herr Sie reichlich mit Seinen Segnungen belohnen.
Über ein halbes Jahr haben sich einige Schülerinnen und Schüler mit ihrer selbst gestalteten Facebookseite gegen den Krieg in Syrien engagiert. Die von ihnen gesammelten Spenden in Höhe von 1222,22€ wurden an Ärzte ohne Grenzen überwiesen und sollen die syrischen Kinder im Kriegsgebiet unterstützen. Allen, die das Projekt unterstützt haben, sagen wir danke mit dieser kleinen Spielzeugelefantin.
Sie wurde von einer unserer Schülerinnen auf ihrer Flucht aus Syrien gerettet. Mittlerweile trägt sie eine Mütze, weil es in Deutschland so kalt ist. Sie erinnert unsere Schülerin aber immer noch an ihre verlorene Heimat: Syrien!
Die Rheinische Post veröffentlichte hierzu einen weiteren Artikel: