2023-03-03-1

Erdbebenkatastrophe in der Türkei und in Syrien

Unsere Schulgemeinschaft spendet über 1800 Euro

Die Erdbebenkatastrophe in der Türkei und in Syrien hat Eltern, Schülerinnen und Schüler und Lehrerinnen und Lehrer unserer Schule tief berührt und eine Welle der Hilfsbereitschaft ausgelöst. Nun konnte dem Aktionsbündnis Katastrophenhilfe 1882,11 € an Spendengeldern überwiesen werden, die den Menschen in den betroffenen Gebieten zu 100% zugute kommen. Wir danken allen Spenderinnen und Spendern und allen, die den Menschen in den betroffenen Gebieten und deren Angehörigen auf vielfältige Weise geholfen haben.

2023-02-17-1

Erfolgreiche Kalenderaktion der AG Schule ohne Rassismus

Leverkusener Tafel sagt ❤️Danke!

Die AG „Schule ohne Rassismus“ entwarf für das Jahr 2023 einen tollen, interkulturellen Kalender, von dem in kurzer Zeit über 100 Exemplare verkauft werden konnten. Neben den Feiertagen der unterschiedlichen Religionen enthält der Kalender von den Schülerinnen und Schülern der AG selbst gestaltete Zeichnungen von 12 Friedensnobelpreisträgern. Den Erlös von 525 € spendete die AG an die Leverkusener Tafel. Diese hat sich nun in einem Schreiben herzlich für das kreative und soziale Engagement der Schülerinnen und Schüler bedankt.

2023-01-05-1

Sichtbares Zeichen

Graffity gegen Rassismus und Diskriminierung

Eine tolle Idee: Zwei Tage arbeitete eine Schülergruppe mit ihrer Lehrerin Frau Bese an der Verschönerung des Schulhofes. Dabei wurden sie unterstützt von Magnus und Brian, zwei Graffity-Experten, die den Schülerinnen und Schülern ehrenamtlich das Sprühen mit der Dose zeigten. Das Ergebnis ist beeindruckend. Drei vorher sehr triste Wände des Trafo-Hauses auf dem Schulhof verwandelten sich innerhalb kürzester Zeit in farbenfrohe Kunstwerke.

Der Arbeitsgruppe war es wichtig, die Idee der „Schule ohne Rassismus-Initiative“ für alle sichtbar zu machen. Und das ist ihnen wirklich super gelungen!

2022-04-03-1

Wieder Krieg und Flucht – mitten in Europa. Wir sagen:

NEIN ZUM KRIEG! – WIR WOLLEN FRIEDEN!

Es berührt uns alle: Ein Krieg mitten in Europa war bis vor kurzer Zeit unvorstellbar. Und es ist schwer zu begreifen, dass Millionen Menschen, darunter auch sehr viele Kinder, aus der Ukraine flüchten, um ihr Leben zu retten.

Als Schulgemeinschaft beziehen wir gemeinsam deutlich Position und haben darum für jedermann gut sichtbar in blau und gelb einen Schriftzug am Zaun angebracht:

NEIN ZUM KRIEG! WIR WOLLEN FRIEDEN!

Nähert man sich unserer Pausenhalle auf dem großen Schulhof, so fällt auf, dass dort gut lesbar hunderte von kleinen Zetteln hängen – von Schülerinnen und Schülern der RAS geschrieben und gestaltet, mit Sorgen, Gedanken, Wünschen, Sprüchen oder auch Bildern zum Kriegsgeschehen.

Wir nennen die Sammlung „Klagewand für den Frieden“. Auch damit beziehen wir gemeinsam Position gegen den Krieg – mit teilweise sehr persönlichen  Gedanken.

Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen UNICEF berichtet aus dem Kriegsgebiet: „Die Situation für die Kinder ist dramatisch… Es fehlt an allem. Besonders Familien mit Kindern auf der Flucht brauchen dringend Wasser, Nahrung und medizinische Hilfe“. Bei einer spontanen Aktion in allen Klassen haben wir 1600€ gesammelt, um die Arbeit von UNICEF im Kriegsgebiet zu unterstützen. Herzlichen Dank an alle Schüler und Lehrkräfte, die diese Aktion mit ihrer Spende unterstützt haben.

2021-06-30-2

Er ist der „Hitlerjunge Salomon“

„Du sollst leben“ – Zeitzeugengespräch mit Sally Perel

Am Mittwoch, den 02.06.2021, hat die Realschule Am Stadtpark einen ganz besonderen Gast über das Videokonferenztool Teams empfangen. Der jüdische Zeitzeuge Sally Perel erzählte den Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 10 von seinem Kampf ums Überleben während des Nationalsozialismus.

In einem sehr persönlichen Vortrag berichtete der 96jährige, wie es ihm als Mitglied der Hitlerjugend gelungen war, seine jüdische Identität zu verbergen und somit den Nationalsozialismus und seine Gräueltaten zu überleben. Besonders eindrücklich ging er dabei auf die NS-Ideologie und die Rassenlehre ein. Auch erzählte er von seiner Familie und seiner Mutter, die ihn mit den Worten „Du sollst leben“ verabschiedete und ihm den Mut und die Kraft gab, um sein Leben zu kämpfen. Seine Eltern und Geschwister sah Sally Perel nie wieder, sie überlebten den Holocaust nicht.

Für ihn ist es als einem der letzten überlebenden Zeitzeugen des Nationalsozialismus und des Holocausts besonders wichtig, sein Wissen über die Vergangenheit so lange wie möglich weiterzugeben und die Erinnerung daran wachzuhalten. Er appellierte an die Schülerinnen und Schüler, alles dafür zu tun, dass sich so etwas nicht noch einmal wiederholt. Auch warnte er die Schülerinnen und Schüler vor der politischen Entwicklung in Deutschland und forderte sie in diesem Zusammenhang auf, sich dem rechtsradikalen Gedankengut zu widersetzen. Seine zentrale Botschaft lautet, Antisemitismus und Rassismus keinen Platz in der deutschen Gesellschaft zu geben. Zum Abschluss sprach er von seiner Vision eines friedlichen Zusammenlebens im Nahen Osten, wo das palästinensische und das israelische Volk in zwei Staaten mit- und nebeneinander existieren sollen.

Die Realschule Am Stadtpark bedankt sich herzlichst bei Sally Perel für seinen bewegenden Vortrag, sein Engagement und die unvergessliche Geschichtsstunde.

Zeitungsartikel:

2021-06-07 Lev. Anzeiger: Blicke in den Abgrund
2021-06-03 Rheinische-Post: Hitlerjunge Salomon spricht zu Realschülern

2020-06-18-1

Schule gegen Rassismus

Black lives matter!

Eigentlich stand vor den Osterferien „nur“ eine Lektüre im Deutschunterricht auf dem Plan.

Der Roman „The hate U give“ von Angie Thomas erzählt von Khalil, einem schwarzen Jugendlichen aus den USA, der nach einer Straßenkontrolle grundlos von der Polizei erschossen wird.

Schnell erkannte die 9c die Aktualität und die Problematik des Romans. Die aktuelle Situation in den USA, die Proteste gegen den Mord an afroamerikanischen Bürgerinnen und Bürgern und der explizite Fall von George Floyd, hat die Klasse 9c dazu bewegt, ein Plakatprojekt in Anlehnung an die Lektüre durchzuführen.

2020-01-15-1

Projekt für ein friedliches und tolerantes Miteinander

House of One

Zehn Schülerinnen und Schüler des 9er-Kurses „Praktische Philosophie“ schlossen sich außerhalb der Unterrichtszeit unter Leitung ihrer Lehrerin Evelyn Meessen zusammen, um alle Informationen über das „House of One“, das zur Zeit in Berlin gebaut wird, für die Besucherinnen und Besucher unserer Schule am 11.01.2020 zu präsentieren und gleichzeitig Spenden zu sammeln.

Die Idee entstand im Unterricht, als die Schüler erfuhren, dass in Berlin ein einmaliges Gebäude errichtet werden soll, ein Haus, unter dessen Dach sich eine Synagoge, eine Kirche und eine Moschee befinden werden. Aber nicht nur die Mitglieder der drei großen monotheistischen Religionen sollen sich in diesem Haus kennenlernen und austauschen, das Haus wird Gläubige aller Religionen willkommen heißen und auch Menschen, die jeder Religion fernstehen. Im wahrsten Sinne des Wortes also ein „House of One“!

An diesem Haus wollten die Neuntklässler mit bauen und sammelten fleißig Spenden bei Besuchern und auch bei vielen Lehrkräften, Mitschülerinnen und Mitschülern, die sich ebenso für diese „Friedensprojekt“ begeisterten. Selbst die Kleinsten füllten die Spendendosen. Für eine Spende von 10€ kann man eine Stein für dieses einmalige Haus „kaufen“ und so kamen unter dem Motto „Ein Schein = ein Stein“ tatsächlich insgesamt 150,- € zusammen, ein Betrag, der für 15 Steine ausreicht.

Gerade in der aktuellen Situation, in der viele Menschen sich vor einem Krieg fürchten, begeistern sich viele Kinder und Jugendliche für die Friedensbotschaft, die von einem solchen Haus in Berlin hinaus geht in die ganze Welt.

„Frieden überall auf unserem Planeten und Toleranz allen Menschen gegenüber, gleich welcher Religion oder welcher Ethnie sie angehören!“ Das ist die Botschaft, die Elma, Dlyan, Sarah, Hafsa, Luka, Musa, Matavan, Linda,  Arza und Yousra allen interessierten Besucherinnen und Besuchern übermitteln wollten. Und das ist Ihnen sehr gut gelungen.

2019-03-10-2

Geschichtsunterricht

Ausstellungsbesuch „Vor aller Augen“ im Forum

Die Fotoausstellung „Vor aller Augen – Fotodokumente des nationalsozialistischen Terrors in der Pro­vinz“ wurde zur Er­innerung an den Holocaust-Gedenktag im Leverkusener Forum gezeigt. In der Aus­stellung konnte man viele Fotografien anschauen und Texte lesen, die den alltäglichen Terror in der Zeit des Natio­nalsozialismus` in Deutschland zeigten.

Wir besuchten die Ausstellung im Geschichtsunterricht mit Frau Meessen und einige von uns schrieben das auf, was sie am meisten erschreckt hatte.

Obwohl es dort sechs „große Überschriften“ gab, unter denen die unmenschliche Behandlung von Ju­den, Roma und Sinti, Sozialdemokraten und anderen Menschen gezeigt wurden, haben die meisten von uns doch die Bilder erschreckt, in denen Menschen abtransportiert oder an einen „Pranger“ ge­stellt wurden.

Dabei ging es in dieser Ausstellung gar nicht um die Konzentrationslager, in denen während der Nazi­zeit mehr als 6 Mio. Menschen ermordet wurden, sondern um den Terror, die Demütigungen, die Ent­eignungen und Zerstörungen, die schon vorher oder zur gleichen Zeit „vor aller Augen“ abliefen.

Zuerst wurden Amtsträger ausgeschaltet, die den Nazis nicht passten. Zum Beispiel Sozialdemokra­ten. Dann wurden jüdische Geschäfte oder Arztpraxen boykottiert und auch in Karnevalsumzügen wurden Juden verspottet. In der Pogromnacht vom 9. November 1938 wurden die Synagogen und Woh­nungen von Juden zerstört und viele Juden umgebracht. Sogar das Inventar aus den Synagogen wurde auf Marktplätze gebracht und dort angezündet. Viele Menschen schauten dabei zu, was man auf sehr vie­len Fotografien sehen kann.

Die Bilder unter der Überschrift „Öffentliche Demütigung von Rassenschändern“ haben die meisten von uns besonders schockiert. Dort konnte man sehen, wie man Frauen, die mit einem französischen oder polnischen Zwangsarbeiter eine Beziehung hatten, die Haare so kurz schnitt, dass die Frauen dann eine Glatze hatten. Den Männern hängte man ein Schild um, auf dem stand: Ich bin ein Rassen­schän­der. Anschließend wurden die – meistens polnische oder sowjetische – Männer hingerichtet. Diese Hinrichtungen fanden nur in wenigen Fällen vor den Augen der Bevölkerung statt, aber die Demütigungen der Frauen waren große öffentliche Veranstaltungen. Danach gab es dann noch ein „Schaumarsch“ durch den Ort, ehe die Frauen ins Gefängnis oder Konzentrationslager gesperrt wurden.

Das alles geschah auf großen Plätzen und öffentlichen Straßen in vielen deutschen Städten und man sieht auf den Fotografien, dass Massen von Menschen dabei zuschauen. Viele lachen oder grinsen und freuen sich scheinbar, dass die „Rassenschänder“ eine Strafe bekommen.

Auch unter der Überschrift „Die Deportation“ sah man viele Menschen, auch Kinder, die beim Ab­trans­port (in die Konzentrationslager) gedemütigt wurden. Sie mussten stundenlang warten und wur­den dann in Güterzüge oder Lastwagen gequetscht. Angehörige der „Ordnungspolizei“ bewachten die jü­dischen Familien. Sie durften nur Handgepäck mitnehmen und keine Wertsachen. Der ganze Besitz der Deportierten blieb zurück und wurde in großen Hallen gesammelt, das konnte man unter der Über­schrift „Die Verwertung jüdischen Eigentums“ sehen. Man erkennt daran, dass das eine „Reise ohne Wiederkehr“ war, obwohl es offiziell nur eine „Evakuierung“ in Richtung Osten war.

Jeder muss sich doch gefragt haben, warum die Sachen der Menschen, die man abtransportiert hatte, anschließend verkauft oder versteigert wurden. Scheinbar interessierte das aber niemanden von de­nen, die sich dann die besten Einrichtungsgegenstände oder Schmuckstücke aussuchten. Auf dem Foto, das wir veröffentlichen dürfen (Quelle: „Topographie des Terrors“) sieht man das Publikum bei einer öffentlichen Versteigerung von Hausrat, der einmal den deportierten Ju­den gehört hatte (Winter 1940/41). Alle sind fröhlich, lachen und freuen sich scheinbar über eine „gute Gelegenheit“!

Foto: coloriert – Quelle (sw-Foto): http://www.topographie.de/topographie-desterrors/presseservice/pressefotos/vor-aller-augen/

Dafür, dass angeblich nur so wenige Deutsche davon gewusst haben wollen, was mit den Juden, den politischen Gegnern, den Sinti und Roma und vielen anderen Menschen wirklich passierte, hatten sie aber beim Zuschauen alle sehr viel Spaß!

Sie hatten auch Spaß auf den Straßen, als Sozialdemokraten politische Parolen von den Wänden ab­waschen mussten oder ein abgesetzter Bürgermeister auf einer Kuh reiten musste (mit einem Schild um den Hals). Sie hatten Spaß bei Geschäftsboykotten oder bei Karnevalsumzügen, obwohl die Juden dort die Leid­tragenden waren. Sie hatten Spaß, wenn auf den Marktplätzen den „Rassenschänderin­nen“ die Haare abgeschnitten wurden und sie hatten scheinbar auch sehr viel Spaß, wenn sie sich aus dem Besitz der deportierten Juden das her­aussuchen durften, was sie am besten gebrauchen konnten.

Es war sehr gut, dass wir diese Ausstellung angesehen haben, denn viele von uns hatten von dem, was dort gezeigt wurde, noch nie gehört.

Was damals „vor aller Augen“ geschah war unmenschlich. Die Fotografien dieser Ausstellung haben uns gezeigt, dass man die grausame Ermordung von Millionen von Menschen durch die Nationalsozialisten vielleicht hätte verhindern können, wenn alle, die damals zuge­schaut haben, sich gewehrt hätten. Nach 1933 war es dazu aber schon fast zu spät. Es hätte gar nicht erst dazu kommen dürfen, dass damals eine nationalsozialistische und rassistische Partei an die Macht kam und eine Diktatur erreichten konnte.  Das darf nie wieder passieren.

Geschrieben von Schülerinnen und Schülern der Klassen 9A und 9C.

2018-12-13-2

Unser neues Projekt in „Praktische Philosophie“

„Eine Heimat oder zwei? Oder keine…?“

Es berichten Nazlije, Özge, Besime, Midya und Lejla („Praktische Philosophie“ Klasse 10)

In unserem Projekt, das von Frau Meessen schon 2013 im Unterricht „Praktische Phi­lo­sophie“ gestartet wurde, geht es um eine Umfrage, an der die jetzigen Zehntklässler in der 5. Klasse (2013), in der 7. Klasse (2015) und in der 10. Klasse (2018) teilgenommen ha­ben.

In jeder der drei Befragungen wurden die gleichen Fragen gestellt, um im nächsten Jahr – am Ende der Schulzeit – zu sehen, wie sich die Einstellungen oder die Zukunftspläne von uns Schü­lern in den sechs Jahren an unserer Schule verändert haben. Eine der Fragen, die wir beantworten sollten, war die Frage: „Wo ist/sind deine Hei­mat(en)?“ Außerdem sollten wir auch Gründe nennen, warum wir diese eine Heimat oder vielleicht meh­rere Heimaten haben. Viele Schüler unseres Philosophiekurses oder deren Eltern kommen aus anderen Län­dern als Deutschland und haben häufig also mehrere „Heimaten“. Sie haben oft zwei Kultu­ren „in sich“ und sprechen häufig auch mehrere Sprachen, obwohl sie in Deutschland gebo­ren wurden oder schon sehr lange hier leben.

Ein Grund für uns gleichzeitig nun auch Geld für „Ärzte ohne Grenzen“ (ÄoG) zu sammeln, war un­ser Wunsch, helfen zu wollen. Helfen wollen wir vor allem den Menschen, die ihre Heimat aus unterschiedlichen Gründen (Krieg, Bürgerkrieg, klimatische Veränderungen etc.) verlas­sen müssen und dann zuerst ganz ohne Heimat sind. „Ärzte ohne Grenzen“ hilft diesen Menschen nicht nur medizinisch. Angefangen zu sammeln haben wir bei den Veranstaltungen „Übergang Schule und Beruf. Ver­anstaltung für Eltern“ am 6. November 2018 und beim Elternsprechtag am 26.11.2018 in unserer Schule.

Am Tag der offenen Tür, der am 12.01.2019 an unserer Schule stattfand, sammelte die Projektgruppe „Eine Heimat? Oder zwei? Oder keine …?“ zum dritten Mal für Ärzte ohne Grenzen. Die Gruppe, die im Rahmen des Unterrichtes der Klasse 10 in „Praktische Philosophie“ bei Frau Meessen entstanden war, erstellte Plakate, organisierte Spendenbüchsen und sammelte in ihrer Freizeit in der Schule Geld für ÄoG. Außerdem erläuterte sie interessierten Besucher am Tag der offenen Tür ihr Projekt.

2018-07-09-1

Berührende Ausstellung von Evelyn Meessen & ihren Schülerinnen und Schülern

Die Dinge unseres Lebens

Nach der erfolgreichen Ausstellungseröffnung im Januar mit 48 Fotografien von Erinnerungsobjekten und den dazugehörigen Geschichten unserer Schülerinnen und Schüler sammelten wir weiter. Schon in der ersten Woche brachten große und kleine Schülerinnen und Schüler erneut die „Dinge“, an denen ihr Herz hängt.

So konnten bis heute 16 neue Objekte fotografiert werden, die nun die Ausstellung in unse­rer Schule erweitern. Hinzu gekommen sind u.a. Babyschuhe, ein kroatisches Backbuch, ein syrischer Rucksack und ein syrisches Babytuch, Spielkarten, die über 10 Jahre alt sind, ein Tragetuch aus dem Kongo und die Fotografie einer Krone aus Togo.

Der Großvater einer unserer Schüler hat sie früher getragen. Bilder von Ohrringen aus Syrien und Klick-Klack-Kugeln aus Mazedonien hängen nun ebenfalls im Verwaltungsflur und auch zwei Lehrerinnen haben „Dinge“ ihres Lebens mitgebracht.

Wer alle „neuen“ und „alten“ Fotos anschauen und die Geschichten lesen möchte, braucht nur den Verwaltungstrakt unsere Schule zu besuchen oder folgende Links anzuklicken:

Die Dinge unseres Lebens (Teil 1 – Januar 2018)
Die Dinge unseres Lebens (Teil 2 – Juni 2018)

Der folgende Artikel ist nicht Teil der Ausstellung, fügt sich aber auf beste Weise ein: 

Mein Foto – oder: Aishas Füße

2018-03-18-1

Indisches Waisenhaus

Schwester Piusha dankt RAS für Unterstützung

Vor Kurzem schickte uns Schwester Piusha, die Leiterin des von unserer Schule unterstützten Indischen Waisenhauses, einige Fotos und einen Bericht über ihre Arbeit. Mit über 5000 € konnte unsere Schule im letzten Jahr zwei Waisenhäuser in Marthandam/Indien unterstützen.  Das Geld wurde für Ernährung, Bekleidung, medizinische Versorgung, Schulmaterialien und vor allen Dingen eine gute Ausbildung der dort lebenden Mädchen gebraucht. Schwester Piusha bedankt sich mit einem Brief bei allen, die mit dazu beigetragen haben!

PROGRESS REPORT FOR THE
YEAR  2017 -2018


At Vimala Orphanage and Sanjo Children’s homes are getting support from Kinder mission and some well wishers.  On 2017 March all the children who wrote10th and 12th grades exams passed with good Marks.  On 7th of June school re-opened and classes started. This year 24 new children are admitted here and studying in different grades in the school. As usual they are having training for English coaching, computer, tailoring, dance and music in the weekends and holidays. They are also participating in sports and Cultural programs in the school and district level.





Every month   the children are having medical checkup and counseling for their physical and mental health. They are having daily prayers and weekly prayer meeting and yearly retreat for their spiritual growth. It helps very much to solve problems in their life. They have self confidence and courage to do the activities.



The money which we are getting from kinder mission are using for the education and other needs of the children. Your support is very much helping to have a good education in their life.  We thank you and all the sponsors for their valuable support.  All the children are praying for you and for your families. May our Good Lord reward you abundantly with His blessings.



Sr. Piusha
Daughters of Mary

FORTSCHRITTSBERICHT FÜR DAS JAHR 2017–2018

Im Vimala-Waisenhaus und im Sanjo-Kinderheim erhalten die Einrichtungen Unterstützung von der Kinder Mission und einigen Wohltätern. Im März 2017 haben alle Kinder, die die Prüfungen der 10. und 12. Klasse abgelegt haben, mit guten Noten bestanden. Am 7. Juni hat die Schule wieder geöffnet und der Unterricht hat begonnen. In diesem Jahr wurden hier 24 neue Kinder aufgenommen, die in verschiedenen Klassenstufen der Schule unterrichtet werden. Wie gewohnt erhalten sie an den Wochenenden und in den Ferien Training in Englisch-Nachhilfe, Computer, Schneidern, Tanz und Musik. Außerdem nehmen sie an Sport- und Kulturveranstaltungen auf Schul- und Bezirksebene teil.

Jeden Monat erhalten die Kinder eine medizinische Untersuchung und Beratung für ihre körperliche und psychische Gesundheit. Sie halten tägliche Gebete, wöchentliche Gebetsversammlungen und jährliche Retreats ab, um ihr spirituelles Wachstum zu fördern. Das hilft ihnen sehr dabei, Probleme in ihrem Leben zu lösen. Sie haben Selbstvertrauen und Mut, die Aktivitäten durchzuführen.

Das Geld, das wir von der Kinder-Mission erhalten, wird für die Bildung und die anderen Bedürfnisse der Kinder verwendet. Ihre Unterstützung hilft sehr dabei, dass die Kinder eine gute Ausbildung für ihr Leben bekommen. Wir danken Ihnen und allen Sponsoren herzlich für Ihre wertvolle Unterstützung. Alle Kinder beten für Sie und Ihre Familien. Möge unser guter Herr Sie reichlich mit Seinen Segnungen belohnen.

Schwester Piusha,
Orden der Töchter Mariens

2017-02-08-1

Großes Engagement gegen den Krieg in Syrien

Unsere Projektgruppe „STOP THIS WAR!“ sagt danke!

Über ein halbes Jahr haben sich einige Schülerinnen und Schüler mit ihrer selbst gestalteten Facebookseite gegen den Krieg in Syrien engagiert. Die von ihnen gesammelten Spenden in Höhe von 1222,22€ wurden an Ärzte ohne Grenzen überwiesen und sollen die syrischen Kinder im Kriegsgebiet unterstützen. Allen, die das Projekt unterstützt haben, sagen wir danke mit dieser kleinen Spielzeugelefantin.

Sie wurde von einer unserer Schülerinnen auf ihrer Flucht aus Syrien gerettet.  Mittlerweile trägt sie eine Mütze, weil es in Deutschland so kalt ist. Sie erinnert unsere Schülerin aber immer noch an ihre verlorene Heimat: Syrien!

Die Rheinische Post veröffentlichte hierzu einen weiteren Artikel:

2017-02-08 Rheinische Post Schüler engagieren sich gegen den Syrienkrieg