Die Klassen 5D und 5E haben sich im Kunstunterricht von Frau Drescher mit dem Künstler Franz Marc und dessen Darstellung von Tieren und Farben beschäftigt. Dabei haben sie typische Merkmale nachempfunden, sich mit dem Thema „Farbfamilie“ beschäftigt und das Aufhellen und Trüben von Farben malerisch erprobt. Entstanden sind wunderschöne farbenfrohe Bilder, von denen wir hier mehr zeigen.
Wieder Krieg und Flucht – mitten in Europa. Wir sagen:
NEIN ZUM KRIEG! – WIR WOLLEN FRIEDEN!
Es berührt uns alle: Ein Krieg mitten in Europa war bis vor kurzer Zeit unvorstellbar. Und es ist schwer zu begreifen, dass Millionen Menschen, darunter auch sehr viele Kinder, aus der Ukraine flüchten, um ihr Leben zu retten.
Als Schulgemeinschaft beziehen wir gemeinsam deutlich Position und haben darum für jedermann gut sichtbar in blau und gelb einen Schriftzug am Zaun angebracht:
NEIN ZUM KRIEG! WIR WOLLEN FRIEDEN!
Nähert man sich unserer Pausenhalle auf dem großen Schulhof, so fällt auf, dass dort gut lesbar hunderte von kleinen Zetteln hängen – von Schülerinnen und Schülern der RAS geschrieben und gestaltet, mit Sorgen, Gedanken, Wünschen, Sprüchen oder auch Bildern zum Kriegsgeschehen.
Wir nennen die Sammlung „Klagewand für den Frieden“. Auch damit beziehen wir gemeinsam Position gegen den Krieg – mit teilweise sehr persönlichen Gedanken.
Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen UNICEF berichtet aus dem Kriegsgebiet: „Die Situation für die Kinder ist dramatisch… Es fehlt an allem. Besonders Familien mit Kindern auf der Flucht brauchen dringend Wasser, Nahrung und medizinische Hilfe“. Bei einer spontanen Aktion in allen Klassen haben wir 1600€ gesammelt, um die Arbeit von UNICEF im Kriegsgebiet zu unterstützen. Herzlichen Dank an alle Schüler*innen und Lehrkräfte, die diese Aktion mit ihrer Spende unterstützt haben.
Bio-Unterricht mit Bussard, Falke, Habicht und Eule
Eine besonders spannende Unterrichtsstunde erlebten die Schülerinnen und Schüler der Biologielehrerin Ulrike Möhring. Ein Falkner besuchte die Schule und brachte einige beeindruckende Greifvögel mit. Den Wüstenbussard durften die Schülerinnen und Schüler fliegen lassen und dann wieder anlocken. Das hat zur Überraschung der Klasse sehr gut geklappt. Ein echtes Highlight war die Schleiereule. Wer wollte, durfte sie streicheln. Das Gefieder der Schleiereule ist so weich, dass man es kaum spürt. Sehr beindruckend waren auch der Turmfalke und der Habicht. Dieses Erlebnis bleibt den Schülerinnen und Schülern noch lange im Gedächtnis.
Drei Vierbeiner besuchen achtundvierzig Zweibeiner
Joy, Sam und Elliot
Die Klassen 5A und 6B erlebten in der letzten Woche eine tolle Biostunde bei ihrer Lehrerin Frau Möhring. Die 3 Hunde Joy, Sam und Elliot besuchten in Begleitung ihrer Trainerinnen, Frau Burauen und Frau Gockeln, unsere Schule:
Die Hundetrainerinnen erzählten im Klassenraum, aber auch beim Hundespaziergang im Park, viel Wissenswertes über Hunde. Wer sich dafür interessiert, kann Vieles auf der Homepage der Hundeschule nachlesen: www.hundeschule-burauen.de
„Du sollst leben“ – Zeitzeugengespräch mit Sally Perel
Am Mittwoch, den 02.06.2021, hat die Realschule Am Stadtpark einen ganz besonderen Gast über das Videokonferenztool Teams empfangen. Der jüdische Zeitzeuge Sally Perel erzählte den Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 10 von seinem Kampf ums Überleben während des Nationalsozialismus.
In einem sehr persönlichen Vortrag berichtete der 96jährige, wie es ihm als Mitglied der Hitlerjugend gelungen war, seine jüdische Identität zu verbergen und somit den Nationalsozialismus und seine Gräueltaten zu überleben. Besonders eindrücklich ging er dabei auf die NS-Ideologie und die Rassenlehre ein. Auch erzählte er von seiner Familie und seiner Mutter, die ihn mit den Worten „Du sollst leben“ verabschiedete und ihm den Mut und die Kraft gab, um sein Leben zu kämpfen. Seine Eltern und Geschwister sah Sally Perel nie wieder, sie überlebten den Holocaust nicht.
Für ihn ist es als einem der letzten überlebenden Zeitzeugen des Nationalsozialismus und des Holocausts besonders wichtig, sein Wissen über die Vergangenheit so lange wie möglich weiterzugeben und die Erinnerung daran wachzuhalten. Er appellierte an die Schülerinnen und Schüler, alles dafür zu tun, dass sich so etwas nicht noch einmal wiederholt. Auch warnte er die Schülerinnen und Schüler vor der politischen Entwicklung in Deutschland und forderte sie in diesem Zusammenhang auf, sich dem rechtsradikalen Gedankengut zu widersetzen. Seine zentrale Botschaft lautet, Antisemitismus und Rassismus keinen Platz in der deutschen Gesellschaft zu geben. Zum Abschluss sprach er von seiner Vision eines friedlichen Zusammenlebens im Nahen Osten, wo das palästinensische und das israelische Volk in zwei Staaten mit- und nebeneinander existieren sollen.
Die Realschule Am Stadtpark bedankt sich herzlichst bei Sally Perel für seinen bewegenden Vortrag, sein Engagement und die unvergessliche Geschichtsstunde.
Habt ihr schon mal probiert, Geräusche zu zeichnen? Die Klasse 6D hat herausgefunden, dass das tatsächlich geht. Für ein Kunstprojekt haben die Schüler Geräusche aufgenommen und das Gehörte in Formen und Farben dargestellt. Ein paar der Beispiele könnt ihr hier bestaunen. Probiert es doch auch mal aus…
Eigentlich stand vor den Osterferien „nur“ eine Lektüre im Deutschunterricht auf dem Plan.
Der Roman „The hate U give“ von Angie Thomas erzählt von Khalil, einem schwarzen Jugendlichen aus den USA, der nach einer Straßenkontrolle grundlos von der Polizei erschossen wird.
Schnell erkannte die 9c die Aktualität und die Problematik des Romans. Die aktuelle Situation in den USA, die Proteste gegen den Mord an afroamerikanischen Bürgerinnen und Bürgern und der explizite Fall von George Floyd, hat die Klasse 9c dazu bewegt, ein Plakatprojekt in Anlehnung an die Lektüre durchzuführen.
Backen als Hausaufgabe – keine einfache Aufgabe, aber auch eine tolle Abwechslung. Die Schüler der Klasse 6D bekamen von ihrer Englischlehrerin Frau Hensel die Aufgabe gestellt, einen Kuchen nach englischsprachigem Rezept zu backen. Die folgenden Fotos zeigen einige tolle Backergebnisse:
Wer es mal selbst versuchen möchte, kann dieses Rezept nutzen:
Elf Sechstklässler aus unterschiedlichen Schulen Leverkusens waren am Dienstag, 11. Februar 2020, zu Gast in unserer Schule. Alle hatten sich sehr gut auf das Vorlesen vorbereitet und es machte dem Publikum viel Spaß, ihnen dabei zuzuhören. Nachdem sie ihre selbst ausgesuchten Lieblingstexte vorgetragen hatten, gab es eine zweite große Aufgabe zu bewältigen: Die elf Sechstklässler mussten einen kurzen fremden Text vorlesen. Die Jury lobte alle Vorleserinnen und Vorleser und entschied, dass Jakob vom Lise-Meitner-Gymnasium als bester Leser die Stadt Leverkusen demnächst beim Regionalentscheid vertreten wird. Herzlichen Glückwunsch!
Das White Horse Theater gastierte in der Pausenhalle
Englisch lernen mit Cousin Charles
Englischunterricht mal ganz anders: Am 19.02.2020 war das englischsprachige White Horse Theatre in der Pausenhalle zu Gast. Für alle 6. Klassen führten die vier englischen Schauspielerinnen und Schauspieler das Stück „My Cousin Charles“ auf: Dotties Familie bekam Besuch von ihrem Cousin Charles, den Dottie überhaupt nicht ausstehen kann. Ein katastrophaler Besuch, denn an dem Tag ging alles schief, was schief gehen konnte…
Was sich dabei auf der Bühne abspielte, verfolgten die 6er mit Spannung und Interesse.
Für die 8. Klassen wurde das Stück „Success Story“ gespielt, eine Komödie über drei Teenager, die sich wünschten, schöner, schlauer und selbstbewusster zu sein. In einem Traum gelangten die drei in die Welt der Arztserie ‚Love in White Coats‘: Sally wurde zur Schwester Sally Shapeley, der schönsten Schwester des ganzen Krankenhauses. Simon wurde zu Dr. Simon Hunkwell, der romantischen männlichen Hauptrolle. Und Phil wurde zu Sir Philip Forceps-Prat, dem besten Chirurgen der Welt. Ein Patient wurde ins Krankenhaus eingeliefert – es ging um Leben und Tod! Und der Traum der drei wurde fast zu einem Alptraum…
Es gelang den vier englischsprachigen Schauspielern prima, ihr Publikum in den Bann zu ziehen. Und zu merken, dass man doch schon eine Menge Englisch versteht, war für alle eine gute Erfahrung!
Nach dem Realschulabschluss in die Ausbildung – was früher gängige Praxis war, ist heute nicht mehr selbstverständlich. Vielen jungen Menschen ist nicht bewusst, dass eine Berufsausbildung weiterhin eine solide Grundlage für den Einstieg ins Berufsleben bietet. Um Schülerinnen und Schüler frühzeitig für eine Ausbildung zu gewinnen und bei Berufswahl und Bewerbung zu unterstützen, arbeiten die RAS und die DB Netz jetzt offiziell zusammen.
Stellvertretender Schulleiter Christoph Schuster, Schulleiter Wolfgang Wirsing, Nachwuchskräftegesamtkoordinatorin Michèle Bielik, Berufswahlkoordinatorin Sandra Frerking und Personalleiter Stefan Rusch (von links) bei der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung in Leverkusen. Fotos: DB Netz / Armin Schürings – Text: mit freundlicher Genehmigung von Armin Schürings
Für die Leverkusener Realschule am Stadtpark sowie die Produktionsdurchführung Köln der DB Netz stehen die Schülerinnen und Schüler im Mittelpunkt der jüngst vereinbarten Kooperation.
Die DB Netz – Produktionsdurchführung Köln und die Realschule Am Stadtpark unterzeichneten dazu zu Beginn des neuen Jahres eine Kooperationsvereinbarung. Im Rahmen dieser Vereinbarung unterstützen die Mitarbeiter von DB Netz die Schule bei den regelmäßig stattfindenden Berufswahlorientierungswochen für Schüler der neunten Klassen. „Es ist uns wichtig, den jungen Leuten frühzeitig die Chance zu geben, in unser Unternehmen reinzuschauen“, so Stefan Rusch, Personalleiter der Produktionsdurchführung Köln (PD Köln).
„Nur etwa zehn Prozent unserer Schüler beginnen nach dem Schulabschluss eine Ausbildung. Wir legen Wert darauf, ihnen zu vermitteln, wie wertvoll eine Ausbildung ist. Dazu gehört, dass wir ihre Unsicherheiten ausräumen helfen, wenn es um die Frage ihres weiteren Lebensweges geht. Daher freuen wir uns über die Unterstützung durch die Bahn“, unterstreicht Schulleiter Wolfgang Wirsing. Die Realschule Am Stadtpark fügt mit der Kooperationsvereinbarung ihrem Berufsorientierungskonzept einen weiteren Baustein zu.
18 Fahrdienstleiter-, 10 Elektriker- und 8 Gleisbauer-Azubis will allein die DB Netz PD Köln zum 1. September einstellen. Über Praktika haben Schüler die Möglichkeit, diese Berufe praktisch kennenzulernen. „Zehn Fahrdienstleiter-Azubis haben wir für dieses Jahr schon an Bord, drei davon haben vorher ein Praktikum bei uns absolviert“, erläutert Stefan Rusch das Erfolgsmodell.
Im Rahmen der Kooperation begleiten Kollegen von DB Netz die Leverkusener Schüler jetzt von der achten bis zur zehnten Klasse und geben Ihnen Hilfestellung bei der Start ins Berufsleben.
Projekt für ein friedliches und tolerantes Miteinander
House of One
Zehn Schülerinnen und Schüler des 9er-Kurses „Praktische Philosophie“ schlossen sich außerhalb der Unterrichtszeit unter Leitung ihrer Lehrerin Evelyn Meessen zusammen, um alle Informationen über das „House of One“, das zur Zeit in Berlin gebaut wird, für die Besucherinnen und Besucher unserer Schule am 11.01.2020 zu präsentieren und gleichzeitig Spenden zu sammeln.
Die Idee entstand im Unterricht, als die Schüler erfuhren, dass in Berlin ein einmaliges Gebäude errichtet werden soll, ein Haus, unter dessen Dach sich eine Synagoge, eine Kirche und eine Moschee befinden werden. Aber nicht nur die Mitglieder der drei großen monotheistischen Religionen sollen sich in diesem Haus kennenlernen und austauschen, das Haus wird Gläubige aller Religionen willkommen heißen und auch Menschen, die jeder Religion fernstehen. Im wahrsten Sinne des Wortes also ein „House of One“!
An diesem Haus wollten die Neuntklässler mit bauen und sammelten fleißig Spenden bei Besuchern und auch bei vielen Lehrkräften, Mitschülerinnen und Mitschülern, die sich ebenso für diese „Friedensprojekt“ begeisterten. Selbst die Kleinsten füllten die Spendendosen. Für eine Spende von 10€ kann man eine Stein für dieses einmalige Haus „kaufen“ und so kamen unter dem Motto „Ein Schein = ein Stein“ tatsächlich insgesamt 150,- € zusammen, ein Betrag, der für 15 Steine ausreicht.
Gerade in der aktuellen Situation, in der viele Menschen sich vor einem Krieg fürchten, begeistern sich viele Kinder und Jugendliche für die Friedensbotschaft, die von einem solchen Haus in Berlin hinaus geht in die ganze Welt.
„Frieden überall auf unserem Planeten und Toleranz allen Menschen gegenüber, gleich welcher Religion oder welcher Ethnie sie angehören!“ Das ist die Botschaft, die Elma, Dlyan, Sarah, Hafsa, Luka, Musa, Matavan, Linda, Arza und Yousra allen interessierten Besucherinnen und Besuchern übermitteln wollten. Und das ist Ihnen sehr gut gelungen.