Da tut sich doch was an der RAS…

Bunte Lebenszeichen im Winter entdeckt

Kann das für die von unserer Garten AG entdeckten Pflanzen, die bereits ihre „Köpfe“ hervorstrecken, gutgehen?
Meterologen halten es nämlich für ziemlich wahrscheinlich, dass es noch im Februar zu einem sogenannten Major Warming kommt. Ein Major Warming ist ein Winterereignis, bei dem sich die Luft in der Stratosphäre über dem Nordpol in wenigen Tagen um über 50 Grad Celsius erwärmt, was zu einem Zusammenbruch oder einer Spaltung des stratosphärischen Polarwirbels führt. Dabei drehen die Winde in ca. 30 km Höhe von West auf Ost. Tritt dieses Ereignis – wie prognostiziert – tatsächlich ein, steigen die Chancen für eine spürbare Kältewelle ab Ende Februar / Anfang März auch bei uns im Westen Deutschlands, wo es bisher im Vergleich zu anderen Teilen Deutschlands nur mäßig kalt war.

Unseren „Findlingen“ würde das jedoch nichts ausmachen.
Alle unsere bunten Lebensboten sind typische winterharte Mitteleuropa-Gartenbewohner und halten einen späten Kälteeinbruch auch mit -15 °C oder kälter ohne bleibende Schäden aus. Ein wenig meckern würden vielleicht Rhododendron oder Heidelbeere bei extremem Spätfrost von unter -18 °C. Einige Knospen könnten leiden, was in diesem Jahr zu weniger Blüten bzw. Beeren führen würde. Bei schon offenen Blüten von Traubenhyazinthen und Schneeglöckchen könnten diese welk werden. Meist würden sie sich aber später wieder aufrichten.

Die von der Garten AG auf unserem Schulgelände aufgespürten Pflanzen sind also wahre Überlebenskünstler.