Unser neues Projekt in „Praktische Philosophie“
„Eine Heimat oder zwei? Oder keine…?“
Es berichten Nazlije, Özge, Besime, Midya und Lejla („Praktische Philosophie“ Klasse 10)
In unserem Projekt, das von Frau Meessen schon 2013 im Unterricht „Praktische Philosophie“ gestartet wurde, geht es um eine Umfrage, an der die jetzigen Zehntklässler in der 5. Klasse (2013), in der 7. Klasse (2015) und in der 10. Klasse (2018) teilgenommen haben.


In jeder der drei Befragungen wurden die gleichen Fragen gestellt, um im nächsten Jahr – am Ende der Schulzeit – zu sehen, wie sich die Einstellungen oder die Zukunftspläne von uns Schülern in den sechs Jahren an unserer Schule verändert haben. Eine der Fragen, die wir beantworten sollten, war die Frage: „Wo ist/sind deine Heimat(en)?“ Außerdem sollten wir auch Gründe nennen, warum wir diese eine Heimat oder vielleicht mehrere Heimaten haben. Viele Schüler unseres Philosophiekurses oder deren Eltern kommen aus anderen Ländern als Deutschland und haben häufig also mehrere „Heimaten“. Sie haben oft zwei Kulturen „in sich“ und sprechen häufig auch mehrere Sprachen, obwohl sie in Deutschland geboren wurden oder schon sehr lange hier leben.
Ein Grund für uns gleichzeitig nun auch Geld für „Ärzte ohne Grenzen“ (ÄoG) zu sammeln, war unser Wunsch, helfen zu wollen. Helfen wollen wir vor allem den Menschen, die ihre Heimat aus unterschiedlichen Gründen (Krieg, Bürgerkrieg, klimatische Veränderungen etc.) verlassen müssen und dann zuerst ganz ohne Heimat sind. „Ärzte ohne Grenzen“ hilft diesen Menschen nicht nur medizinisch. Angefangen zu sammeln haben wir bei den Veranstaltungen „Übergang Schule und Beruf. Veranstaltung für Eltern“ am 6. November 2018 und beim Elternsprechtag am 26.11.2018 in unserer Schule.
Am Tag der offenen Tür, der am 12.01.2019 an unserer Schule stattfand, sammelte die Projektgruppe „Eine Heimat? Oder zwei? Oder keine …?“ zum dritten Mal für Ärzte ohne Grenzen. Die Gruppe, die im Rahmen des Unterrichtes der Klasse 10 in „Praktische Philosophie“ bei Frau Meessen entstanden war, erstellte Plakate, organisierte Spendenbüchsen und sammelte in ihrer Freizeit in der Schule Geld für ÄoG. Außerdem erläuterte sie interessierten Besucher am Tag der offenen Tür ihr Projekt.
