2001-01-31-1

Kindertheater gastiert im Musiksaal der RAS

„Heute: Dick und Doof“

Dick und Doof sind wiedergeboren. Unter den Namen Willibald Flimm (Dick) und Gustav Lampe (Doof) gaben sie am 31. Japtember (Januar) in unserer Schule ein Gastspiel. Alle Fünft- und Sechstklässler kamen in den Genuss einer lebendigen, witzigen und temporeichen Aufführung des Duisburger Kindertheaters „Kreuz & Quer“, das zum ersten Mal Am Stadtpark gastierte. Über 200 Kinder verfolgten die einstündige Aufführung der beiden Schauspieler mit Begeisterung und erlebten eine haarsträubende Geschichte.

Gustav Lampe und Willibald Flimm haben noch nie in ihrem Leben einen Film vorgeführt, bezeichnen sich aber als Profis. Voller Selbstbewusstsein beginnen sie ihren ersten Arbeitstag als Filmvorführer in Mister Finleyson’s Wanderkino mit dem Film „Heute: Dick und Doof“. Trotz ständig im Weg liegender Filmdosen, nervender Telefonanrufe des Chefs, schöner Damen (Lehrerinnen!) im Publikum und so manch anderem Hindernis schaffen sie es, den altertümlichen Filmprojektor ans Laufen zu bringen. Aber leider … sitzt das Publikum falsch! Nun muss erst einmal umgesetzt werden: Die roten Pullover nach links, die weißen nach rechts, die bunten in die Mitte. Nach zahlreichen Verwirrungen und Irrungen sitzen alle wieder irgendwo, aber nun explodiert die Projektionsbirne und Gustav Lampe geht k.o. Er wacht aber als Sir Kronleuchter wieder auf. Es wird gesungen und getanzt und wie es sich für Dick und Doof gehört auf kräftig mit Sahne gemanscht. Wie in der Beschreibung des Stücks angekündigt, nimmt „das desasterhafte Dilemma (…) unaufhaltsam seinen Lauf, aber einen Gustav Lampe und einen Willibald Flimm kann nichts erschüttern. Wenn einen ein Mr. Finleyson feuert, zerlegt man sein Wanderkino planmäßig in alle Einzelteile. Am Ende bleiben immer noch die Musik, die Freundschaft und die Liebe.“

Ein begeistertes Publikum belohnte die zwei Schauspieler mit tosendem Beifall und immer wieder mussten Dick und Doof auf die Bühne, um mit ihrem stereotypen „Bitte schön, Danke schön, Danke schön, Bitte schön“ die kleinen Zuschauer zu erfreuen. Noch im Hinausgehen wurden die beiden interviewt, begutachtet und angefasst: „Zwei richtige Schauspieler!“. Eine Erfahrung, die zahlreiche Kinder an diesem Tag zum ersten Mal machten. (EM)