Archive for Januar, 2013

Durchblick: Das Praktikum – die Chance

Bald ist es wieder soweit.  Anfang März heißt es für die Neuntklässler: Raus aus der Schule und rein in die Betriebe!  Für viele ist so ein Betriebspraktikum eine völlig neue Erfahrung. Ali Cem und Said Kaan von der Durchblick-Redaktion waren im vergangenen Jahr selbst dabei. Hier sind ihre Erfahrungsberichte:

Praktikum – die Chance von Said Kaan
Auf der Realschule am Stadtpark macht jede neunte Klasse drei Wochen lang ein Praktikum. Dabei bekommen die Schülerinnen und Schüler einen Einblick ins Berufsleben. Die Schüler müssen sich vorher für die jeweiligen Praktika bewerben, als sei es eine Ausbildung. Man sollte diese Chance nutzen. Wichtig ist, dass man es nicht zu sehr auf die leichte Schulter nimmt und die Bewerbungen erst in der letzten Woche der Frist verschickt. Dann sind nämlich die meisten Plätze schon vergeben und man kommt nicht in den Betrieb, den man sich ausgesucht hat.
Ich habe mein Praktikum im Beruf des Einzelhandels­kaufmanns in einem großen Supermarkt in Leverkusen gemacht.  Ich musste  Regale einräumen, Flaschen sortieren, Kästen tragen und den Kunden weiterhelfen. Die Arbeit war sehr anstrengend. Ich habe zwar nur einen kleinen Teil der Tätigkeiten eines Einzel­handels­­­kaufmanns mitbekommen. Mir ist aber klar geworden, dass das Berufsleben nicht einfacher wird als der Schulalltag. Also informiert man sich am besten rechtzeitig darüber, wie der Arbeitsalltag im „Wunsch-Beruf“ aussieht – dann weiß man, was auf einen zukommt.

 

Interessante Einblicke von Ali Cem

In meinem dreiwöchigen Praktikum bei einem Schuldnerberater habe ich sehr viel dazu gelernt. Ich bin mir jetzt im Klaren darüber, welche Anstrengungen so ein Job wie der des Schuldnerberaters mit sich bringt. Am interessantesten war es immer, wenn ich an einem Gespräch zwischen dem Schuldner und dem Schuldner­berater teilnehmen durfte. Dort konnte ich erleben, dass ein Schuldnerberater sich nicht nur gut in rechtlichen und finanziellen Dingen auskennen muss. Er muss auch gut mit Menschen umgehen können und offen und einfühlsam sein, um auf ihre Probleme richtig einzugehen. Aber auch Schreibtischarbeit gehört zum Alltag eines Schuldnerberaters. Als Praktikant musste ich oft Akten sortieren – eine sehr monotone Tätigkeit.

Alles in allem finde ich den Job als Schuldnerberater sehr anspruchsvoll. Er eignet sich nach meiner Meinung  vor allem für diejenigen, die gerne mit Menschen arbeiten und eine Tätigkeit im sozialen Bereich suchen. Was mir besonders an dem Praktikum gefallen hat war, dass ich aktiv mitarbeiten konnte.

Ein Praktikum ist echt was sehr Gutes!

 

 

Informationen zum Anmeldeverfahren im Februar 2013

Eltern können ihr Kind in der Zeit vom 18. Februar bis 1. März 2013 montags bis freitags in der Zeit von 9 – 12 Uhr im Sekretariat der Schule anmelden. Für die Anmeldung benötigen wir die Geburtsurkunde (Stammbuch) und das Halbjahreszeugnis. Die Anwesenheit der Viertklässler bei der Anmeldung ist nicht erforderlich. Sollte die Grundschule den Übergang zur Hauptschule empfohlen haben, so vereinbaren wir mit Ihnen einen Gesprächstermin, an dem auch das Kind teilnimmt.     Der Zeitpunkt der Anmeldung ist kein Auswahlkriterium für die Aufnahme. Daher empfehlen wir, nicht unbedingt am ersten Tag anzumelden, da dann erfahrungsgemäß mit Wartezeiten zu rechnen ist. 

Durchblick-Filmkritik: Der Hobbit

Filmkritik:

Der Hobbit – Eine unerwartete Reise (mehr …)

Durchblick: Wer glaubt an was? – Religionen an unserer Schule

Wer glaubt an was?

An unserer Schule gibt es nicht nur Kinder und Jugendliche  verschiedenster Nationalitäten, es sind auch viele unterschiedliche Religionen vertreten. Valerie Wolter, Elias Baumann und Nils Marvin Didschies stellen sie in ihrem Text vor. In diesem Beitrag geht es zunächst um das Judentum und das Christentum. In der nächsten Folge wird der Islam vorgestellt.

Eine der ältesten Religionen ist das Judentum, aus ihr entstanden das Christentum und der Islam. Gut zu wissen ist auch, dass Jesus selbst Jude war. Die Juden glauben an den Gott des Alten Testamentes, dessen Geschichten in der Thora niedergeschrieben sind. Während ihrer Gebete tragen sie bestimmte Kleidungsstücke: den Gebetsmantel, Gebetsriemen und eine Kopfbedeckung (Kippa). Diese Dinge sollen an die Einhaltung der Gebote erinnern und den Respekt gegenüber Gott ausdrücken. Das wahrscheinlich bekannteste Symbol des Judentums ist der Siebenarmige Leuchter (Menora), der einst im Tempel von Jerusalem gestanden haben soll.

Die größte Religionsgruppe an unserer Schule bilden die Katholiken. Die katholische Kirche ist eine christliche Kirche. Sie gründet auf dem Wirken und Leben von Jesus. Die Katholiken glauben daran, dass Jesus in der Kirche weiter lebt. Der Papst, das Oberhaupt der katholischen Kirche, ist nach katholischer Auffassung die weltliche Verkörperung Christi. In der katholischen Kirche gibt es sieben Sakramente (heilige Handlungen, zum Beispiel Taufe, Firmung). Bekannt ist auch, dass es nur männliche Priester gibt und sie keine Familie gründen dürfen.

Zu den christlichen Kirchen gehört auch die evangelische Kirche.  Martin Luther, der die Bibel übersetzt hat und die Reformation auslöste, gilt als ihr Begründer. Die evangelischen Christen glauben nicht daran, dass der Papst der „oberste Hirte“ der Kirche ist. Ein weiterer Unterschied zur katholischen Kirche: Es gibt nur zwei Sakramente, die Taufe und das Abendmahl. Außerdem gibt es in der evangelischen Kirche Pfarrerinnen und die dürfen – genauso wie ihre männlichen Kollegen –  Familien gründen.

Eine vielleicht weniger bekannte Religionsgruppe, die vorzugsweise im Osten zuhause ist, sind die orthodoxen Christen. „Orthodox“ bedeutet übersetzt so viel wie „die rechte Lehre Gottes“. Diese Kirche ist ebenfalls aus dem Christentum entstanden und wird auch als Ostkirche bezeichnet. Auch sie erkennt den Papst nicht an. Ihre Gemeinden werden Patriarchate genannt und von einen Patriarchen angeführt. Der Gottesdienst und das Leben in der Gemeinde zeichnen sich durch Festliche Gesänge und die Anbetung ihrer Ikonen (Kultbilder) aus.

Religionen der Schülerinnen und Schüler an unserer Schule.

Fortsetzung folgt